Testspiel: Fortuna Gronau - Vorwärts Epe
Torgala an der Laubstiege

Gronau -

In den letzten Minuten machte es Fortuna Gronau seinem Gast vom Eper Wolbertshof zu einfach. Da ließen sich die Grün-Weißen nicht zweimal bitten. So wurde aus dem 4:1 nach 75 Minuten noch ein 8:1.

Sonntag, 10.02.2019, 18:48 Uhr aktualisiert: 10.02.2019, 18:50 Uhr
Fortunas Hatem Piso sorgte mit seinem Freistoßtreffer für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich
Fortunas Hatem Piso sorgte mit seinem Freistoßtreffer für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich Foto: Stefan Hoof

Vorwärts Epe zauberte regelrecht in dieser Phase, als Fortunas Gegenwehr fast komplett erlahmte. Zwar musste der A-Ligist ohne mehrere Stammkräfte und auch ohne seinen Coach Orhan Boga auskommen, aber acht Gegentreffer muss man sich nicht einschenken lassen.

Für Vorwärts Epe war es immerhin eine Woche vor dem Punktspielwiederbeginn beim VfL Billerbeck eine torreiche Generalprobe. Und es fällt schwer, den schönsten Treffer zu küren. Etwa Florian Albers´ Treffer zum 3:1 kurz nach der Pause, als er den Ball in den oberen Winkel hämmerte? Oder das Tor des eingewechselten A-Junioren Nick van Wezel, der ganz cool und mit viel Übersicht von der Strafraumgrenze das zwischenzeitliche 5:1 erzielte? Chancen bei einer Wahl zum „Tor des Monats“ hätte aber auch der ebenso freche wie geniale Lupfer von Jan Beverborg zum 6:1, der Fortunas Keeper Yannick Lütz keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Das waren in der Tat mehrere sehenswerte Treffer, die teilweise gekonnt über mehrere Stationen oder wie beim 3:1 von hinten aus der eigenen Abwehr mit Überlegung herausgespielt wurden.

Den Eperaner Torreigen vervollständigten Luca Laufer , Saffet Semer und Julius Wieland. Laufer gefiel als dreifacher Torschütze (34., 85., 88.), er stellte seinen Torinstinkt einmal mehr unter Beweis und verwertete seine Möglichkeiten eiskalt.

Der im Sommer zurück nach Eintracht Ahaus wechselnde Julius Wieland zeichnete für das 4:1 (66. Min.) verantwortlich, als er sich über die rechte Seite energisch durchsetzte und auch im Strafraum den Ball nicht vom Fuß spitzeln ließ. Ein Tor des Willens.

Einfacher hatte es da Saffet Semer, der Epes 1:0-Führung erzielte (11.). Nachdem Lütz ein Abstoß missglückt war, kam Mario Carneiro an den Ball und legte auf den völlig frei stehenden Mitspieler ab.

Fortunas zwischenzeitlicher Ausgleich zum 1:1 (13. Min.) resultierte aus einem Freistoß, den Hatem Piso flach neben den Pfosten setzte.

Obwohl Vorwärts das Spiel komplett bestimmte, kam Fortuna noch zu Chancen, als die Luft noch reichte. Zweimal Christoph Dinkelborg und Timo Setzpfand nach einem Eckball sorgten für Gefahr vor dem Eper Tor. Doch etwa ab der 60. Minute ging nichts mehr bei Fortuna. Ab da hatte Vorwärts viel zu leichtes Spiel.

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