Juniorenfußball: A1 des FC Epe
Durchmarsch nicht ausgeschlossen

Epe -

Der Aufsteiger sorgt für Furore. Der Durchmarsch von der B-Liga in die Bezirksliga erscheint möglich. Jedenfalls peilen die A-Junioren des FC Epe die Meisterschaft an. Die Chancen dafür sind ausgezeichnet.

Mittwoch, 13.02.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 14.02.2019, 18:08 Uhr
Die A1 des FC Epe mit (o.v.l.) Jan Sundermann (Trainer), Frederik Karl, Tobias Röttger, Robert Hinkelmann, Julius Klein, Kilian Voss, Marius Holtkamp, Timo Moldenhauer, Noah Eglins, Moritz Niehoff, Kevin Kleinsmann (Co-Trainer) sowie (u.v.l.) Heinz Hinkelmann (Co-Trainer), Marcel Buß, Freek Olthuis, Leon Wellinghorst, Paul Paganetty, Noah Bruns, Jannik Dapper und Paul Müller. Es fehlt auf dem Foto Luis Priebe.
Die A1 des FC Epe mit (o.v.l.) Jan Sundermann (Trainer), Frederik Karl, Tobias Röttger, Robert Hinkelmann, Julius Klein, Kilian Voss, Marius Holtkamp, Timo Moldenhauer, Noah Eglins, Moritz Niehoff, Kevin Kleinsmann (Co-Trainer) sowie (u.v.l.) Heinz Hinkelmann (Co-Trainer), Marcel Buß, Freek Olthuis, Leon Wellinghorst, Paul Paganetty, Noah Bruns, Jannik Dapper und Paul Müller. Es fehlt auf dem Foto Luis Priebe. Foto: Verein

Jedoch war es den Blau-Weißen nicht vergönnt, als Tabellenführer zu überwintern. Verantwortlich dafür waren die erste und bislang einzige Punktspielniederlage in dieser Saison Anfang Dezember und ein Spielausfall.

Trainer Jan Sundermann rauft sich jetzt noch die Haare, denkt er an das 0:1 gegen die TSG Dülmen und die zahlreichen vergebenen Einschussmöglichkeiten. Danach fiel die Partie gegen den SV Heek aus.

Und plötzlich war die Tabellenführung, die die FCer so lange innehatten, futsch. Der SV Gescher zog vorbei und grüßt jetzt noch von der Tabellenspitze. Doch die Bülten-Kicker liegen nur einen Punkt zurück. Mit einem Sieg im Nachholspiel am 20. Februar wollen sie sich Platz eins zurückerobern.

Unter Regie von Trainer Thomas Kottig war die A1 erst im vergangenen Sommer in die A-Liga zurückgekehrt. Als Zweitplatzierter ging es in die Relegation, diese Partie wurde gegen Vorwärts Lette gewonnen.

„Als Aufsteiger haben wir eine hervorragende Hinrunde gespielt. Die nachträgliche Herbstmeisterschaft ist noch möglich, falls das Nachholspiel gegen den SV Heek gewonnen wird“, lobt Jan Sundermann sein Team.

Die überzeugenden Leistungen führt der Coach, Inhaber der B-Lizenz, auf den herausragenden Teamzusammenhalt – auf und neben dem Platz – und eine hohe Trainingsbeteiligung und Zuverlässigkeit zurück. Deshalb sorgt sich der Coach auch nicht, wenn er am Spielfeldrand den einen oder anderen Talentspäher anderer Vereine entdeckt. Denn die Erfolge haben natürlich die Konkurrenz neugierig gemacht.

In der Tat ist die Perspektive glänzend. „Die Mannschaft besteht zum Großteil aus dem Jungjahrgang“, erklärt Sundermann. Nur fünf Spieler rücken im Sommer in den Seniorenbereich, zwölf bleiben in der A-Jugend.

Das Potenzial für die nächste Saison ist beachtlich, da wäre ein weiterer Aufstieg kein Risiko. Und das täte dem Verein sogar sehr gut. Gut ausgebildete Juniorenspieler aus den eigenen Reihen könnten danach in die 1. Mannschaft inte­griert werden. „Das ist unser Ziel“, unterstreicht Sundermann.

Nach bislang zehn Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage überrascht es nicht, dass das Trainerteam mit der bisherigen Entwicklung, auch im spielerischen Bereich, sehr zufrieden ist.

In der Rückrunde sollen jedoch die Chancenverwertung verbessert und in der Defensive einige individualtaktische Fehler ausgemerzt werden. Wobei es sonst wenig zu mäkeln gibt: Der FC Epe erzielte 47 Tore, besser war nur der SV Gescher (56). Und überragend stand die Deckung. Nur sechs Gegentore gab es in zwölf Spielen zu notieren.

Zur Vorbereitung auf die Rückrunde ließ sich das Trainerteam neben den obligatorischen Einheiten einiges einfallen: Kickboxen mit Markus Kara im Sportstudio Feelgood, Schießen bei den Vereinigten Sportschützen Epe am Dakelsberg und Wasserball beim SV Gronau. Die A-Junioren des FC Epe freuen sich auf den zweiten Saisonabschnitt, das ist zu spüren.

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