Schießen: Relegation zur 2. Liga
VSS Epe verspürt keinen Druck

Epe -

Für das Westfalenliga-Team der Vereinigten Sportschützen Epe geht es am Sonntag in die hart erkämpfte Saisonverlängerung. VSS Epe tritt als Vizemeister der Westfalenliga neben Meister SV Deiringsen bei der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga an.

Donnerstag, 14.02.2019, 20:00 Uhr
Die Vereinigten Sportschützen Epe nehmen am Sonntag an der Aufstiegsrelegation zur 2. Liga teil. Doch dem Verein geht es vorrangig darum, wertvolle Wettkampferfahrungen mitzunehmen. Offen ist noch, wer aus dem breiten Kader auf den Schießstand geht.
Die Vereinigten Sportschützen Epe nehmen am Sonntag an der Aufstiegsrelegation zur 2. Liga teil. Doch dem Verein geht es vorrangig darum, wertvolle Wettkampferfahrungen mitzunehmen. Offen ist noch, wer aus dem breiten Kader auf den Schießstand geht. Foto: Stefan Hoof

Für das Westfalenliga-Team der Vereinigten Sportschützen Epe geht es am Sonntag in die hart erkämpfte Saisonverlängerung. VSS Epe tritt als Vizemeister der Westfalenliga neben Meister SV Deiringsen bei der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga an.Ausgetragen wird diese im Landesleistungszentrum des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund in zwei Durchgängen, das heißt, alle teilnehmenden Teams leisten ein 2x40 Schuss-Programm ab. Die beiden Mannschaften, die am Ende mit der besten Gesamtringzahl oben stehen, steigen in die 2. Bundesliga auf. Die restlichen Teams starten in der nächsten Saison wieder in ihren gewohnten Ligen.

„Für uns sind diese Wettkämpfe wichtig für die Vorbereitung der nächsten Saison – sowohl in der Westfalen-, als auch in der Verbandsliga“, erklärt VSS-Trainerin Christiane Broders . „Die Saison lief insgesamt besser als geplant, wir haben unsere Saisonziele in beiden Ligen übertroffen und freuen uns bei den anstehenden Wettkämpfen insbesondere für die jüngeren Starter Erfahrungen zu sammeln“, so Broders. Damit sind vor allem Lucy Werner und Hanna Sundermann gemeint, die den Sprung ins kalte Wasser in der Westfalen- und Verbandsliga sehr gut gemeistert haben und maßgeblich auch an dem guten Abschneiden beteiligt waren.

In der Relegation wird es einen erbitterten Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze geben. Neben dem SV Deiringsen müssen sich die Eperaner aus westfälischer Sicht noch mit den Schießfreunden Emsdetten messen, die aus der 2. Bundesliga in die Westfalenliga absteigen, wenn sie nicht zu den Gewinnermannschaften gehören sollten. Außerdem sind die Reserve vom SV Wissen, SV Soonwald-Mengerschied (beide Rheinischer Schützenbund), SV 1900 Eschbach und das Team Wetterau (beide Hessischer Schützenbund) in Dortmund vertreten.

Einen klaren Favoriten im Vorfeld für den Aufstieg auszumachen ist schwierig. Wenn es nach den Ergebnissen der letzten Saison geht, dann ist laut Statistik die zweite Mannschaft vom SV Wissen ein heißer Tipp für den Aufstieg. „Die Mannschaften stehen alle nicht ohne Grund in der Relegation, die Eigendynamik am Sonntag wird letztlich zeigen, wer die Nase vorn hat“, gibt Broders eine grobe Einschätzung. „Wir werden diszipliniert auftreten, keine Frage, aber mit weniger Druck im Kessel als sonst.“

„Für ganz oben sind wir nicht stark genug, zumal wir nicht mit voller Stärke antreten können“, ergänzt VSS-Trainer Jochen Perrefort. Lena Baumann fällt aus beruflichen Gründen komplett aus, Lucy Werner darf laut Relegationsregelwerk aufgrund ihres jungen Alters nicht starten, Sophia Benterbusch fehlt berufsbedingt im ersten Durchgang.

Somit werden auch alle Schützinnen aus der ersten und zweiten Mannschaft am Wochenende mit nach Dortmund fahren. Vor Ort wird entschieden, wer in den Duellen starten wird, heißt es im VSS-Lager.

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