Schach: Verbandsjugendklasse
Meisterschaft und Aufstieg perfekt

Gronau -

Als Tabellenführer ging die U20-Mannschaft des SC Gronau mit großer Zuversicht in die letzten beiden Spiele der U20-Verbandsjugendklasse in Raesfeld. Es deutete alles auf einen spannenden Sonntag hin. Doch dann kam alles ganz anders.

Mittwoch, 27.02.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 27.02.2019, 17:52 Uhr
Die Stamm-Jugendmannschaft des SC Gronau mit (v.l.) David Schneider, Falk Manthey und Trey Stresow sowie (oben) Sven Manthey. Das Team steigt auf in die Verbandsjugendliga.
Die Stamm-Jugendmannschaft des SC Gronau mit (v.l.) David Schneider, Falk Manthey und Trey Stresow sowie (oben) Sven Manthey. Das Team steigt auf in die Verbandsjugendliga. Foto: Bodo Manthey

Die Ausgangslage war vielversprechend für die Gronauer. Platz zwei war dem jungen Gronauer Team sicher, ein Unentschieden gegen SC Rochade Emsdetten 2 oder ein Sieg gegen SG Turm Raesfeld/Erle 1 würden zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die U20-Verbandsjugendliga genügen. Sogar bei zwei Niederlagen wäre Platz eins noch möglich, allerdings wären die Dinkelstädter dann auf Schützenhilfe angewiesen.

Doch dann löste sich die Anspannung noch vor der Abfahrt nach Raesfeld plötzlich in Luft auf. Emsdetten bekam keine Mannschaft zusammen und musste die Begegnungen kampflos abgeben. Damit stand die Jugendvertretung des SC Gronau als Meister und Aufsteiger fest. Die verbleibende Partie gegen Raesfeld 1 war nahezu bedeutungslos geworden, wurde aber gespielt.

Als erste Partie war die von David Schneider an Brett 3 beendet. Er konnte bereits in der Eröffnung einen Läufer und später einen zweiten Läufer erbeuten. Diesen Vorteil verwandelte er sicher zur 1:0-Führung. Sven Manthey (Brett 1) gewann in der Eröffnung einen Bauern, musste seinem nominell deutlich stärker einzuschätzenden Gegner dafür aber die Initiative überlassen. Schließlich geriet er in einen Königsangriff, aus dem es kein Entrinnen gab. Trey Stresow (Brett 4) verlor im Mittelspiel eine Qualität. Dazu hatte er auch noch eine sehr ungünstige Bauernstellung, sodass seine Stellung kurz darauf aufgabereif war. So hing der Ausgang des Spiels von Falk Manthey (Brett 2) ab, der es allerdings ebenfalls mit einem nominell deutlich stärkeren Gegner zu tun hatte. Beide Spieler legten die Partie sehr defensiv an. Falk Manthey konnte einen Bauern gewinnen, sein Gegner dafür aber die Rochade verhindern. Nachdem der Raesfelder mit einem Turm in die Stellung des Gronauers eindringen konnte, verlor Falk Manthey eine Qualität und kurz darauf die Partie. Damit ging das Spiel mit 1:3 verloren.

Nominell gehörten die Dinkelstädter zu den schwächeren Mannschaften der Liga. Der Schlüssel zum Erfolg war die Zuverlässigkeit: Fast immer konnten die vier Stammspieler aufgeboten werden, zudem war auf Ersatzspieler Linus Zinke Verlass. Darüber hinaus stellte sich die Ausgeglichenheit der Mannschaft als Plus heraus: Falk Manthey, David Schneider und Trey Stresow holten jeweils bärenstarke 6,5 Punkte aus acht Partien. Sven Manthey musste sich am Spitzenbrett den stärksten Gegnern stellen und holte 1,5 Punkte aus fünf Partien. Linus Zinke spielte drei Partien und trug mit zwei Punkten zum Erfolg bei.

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