Handball: Landesliga Männer
Fischer spürt noch Druck auf dem Kessel

Gronau -

Sieben! Diese Zahl bestimmt das Wochenende der Handballer aus Gronau. Denn sieben Partien gilt es noch zu absolvieren, ehe Vorwärts dann idealerweise den Klassenverbleib in der Landesliga feiern will.

Donnerstag, 14.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 12:38 Uhr
Voll reinhängen und alles reinschmeißen in dieses Derby: Vorwärts Gronau gastiert morgen beim TV Vreden in der Hamalandhalle.
Voll reinhängen und alles reinschmeißen in dieses Derby: Vorwärts Gronau gastiert morgen beim TV Vreden in der Hamalandhalle. Foto: Angelika Hoof

Sieben Punkte beträgt außerdem der Vorsprung auf den Vorletzten SW Havixbeck . Und am siebten Spieltag wiederum platzte bei den Blau-Weißen beim zweiten Saisonsieg der Knoten endgültig. Gegner damals: der TV Vreden. Gegner Samstag ab 19.45 Uhr beim Kreis-Derby in der Hamalandhalle: wieder die Vredener.

„Es stimmt schon“, findet auch Adam Fischer . „Nachdem wir uns beim TV Verl ein 18:29 gefangen hatten, tat das ebenso deutliche 32:24 gegen den TVV richtig gut. Es hat uns nicht nur Selbstvertrauen gegeben als Aufsteiger. Siege gegen Vreden standen in der jüngeren Vergangenheit für uns ja nicht gerade oft auf Tagesordnung. Insofern haben wir den doppelten Punktgewinn auch doppelt genossen.“

Ob es für Gronaus Handballer und ihren sicher wieder zahlreichen Fans auf der Tribüne morgen etwas zum Genießen gibt, steht für Fischer auf einem anderen Blatt Papier. „Es ist eben ein Derby. Unser Gegner steht mit vier Punkten weniger als wir schlechter da, braucht die Zähler. Wir aber genauso“, mahnt der Vorwärts-Coach. „Wer glaubt, der Klassenerhalt sei schon geritzt, der irrt sich gewaltig. Da ist immer noch reichlich Druck auf dem Kessel. Im Derby besonders. Aber nicht nur da!“

Das Restprogramm hat seine Tücken

Denn der Landesliga-Aufsteiger bekommt es zum einen noch mit dem Top-Duo TuS Brockhagen und TG Hörste zu tun, muss andererseits gegen vier Mannschaften ran, die wie der TV Vreden auch schlechter als die Blau-Weißen dastehen, die also um die Klasse bangen. Für Fischer ist deswegen klar: „Wir müssen bei diesem Restprogramm noch höllisch aufpassen.“

Im Kader gibt es bei den Dinkelstädtern derweil kaum Änderungen, die Lage bleibt unbefriedigend. Immerhin ist Fabian Moss wiedergenesen ins Training eingestiegen. Gleiches gilt für den jünsgt noch verletzten Thorben Woltering, „von dem wir aber auf Anhieb jetzt keine Wunderdinge erwarten sollten“, so Gronaus Coach.

Stattdessen empfiehlt Adam Fischer: „Gehen wir es konzentriert an, genießen wir das Derby – und nehmen die Punkte am besten beide mit nach Hause.“ Denn dann winkt sogar unter Umständen Platz – richtig – sieben.

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