Fußball: Bezirksliga A-Junioren
Noch sieben Einsätze zum Feuerlöschen

Epe -

Als die A-Junioren von Vorwärts am Boden lagen, war sich Epes Sportlicher Leiter Hakan Zopirli nicht zu schade für den Job des Feuerwehrmannes. Was in der Saison 2017/18 eigentlich nur als Interimslösung für die letzten beiden Spiele bis zur Winterpause gedacht war, entpuppte sich als Dauereinsatz. Doch der endet jetzt im Sommer.

Donnerstag, 28.03.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 13:58 Uhr
Die Farbe des Pullovers passt: Als Feuerwehrmann gekommen, schaffte Hakan Zopirli mit Vorwärts Epes A1 2017/18 den Klassenerhalt. 2018/19 soll das auch gelingen. Danach ist für in Schluss.
Die Farbe des Pullovers passt: Als Feuerwehrmann gekommen, schaffte Hakan Zopirli mit Vorwärts Epes A1 2017/18 den Klassenerhalt. 2018/19 soll das auch gelingen. Danach ist für ihn bei den A-Junioren Schluss. Foto: sh

„Eigentlich war ich ja an den Wolbertshof gewechselt, um als Senioren-Obmann unter anderem als Bindeglied zwischen Nachwuchs und Seniorenabteilung und Ansprechpartner gerade für die jüngeren Kicker zu fungieren“, sagt Hakan Zopirli . „Dieser Aufgabe möchte ich mich ab Sommer wieder intensiver widmen. Der Job als A-Jugend-Trainer hat mir wirklich Spaß gemacht, doch er war eben auch sehr zeitintensiv. Da war es schwer, alles unter einen Hut zu bekommen.“

Zopirlis Bilanz jedenfalls bis hierhin kann sich sehen lassen. Nachdem die A-Junioren in der Bezirksliga-Saison 2017/18 die Hinrunde noch als Schlusslicht abgeschlossen hatten, erreichten sie in der Rückserie mit starken 22 Punkten Platz drei. Der drohende Abstieg wurde sogar früher als gedacht rechnerisch verhindert.

Nicht dramatisch, aber gefährlich

2018/19 sieht es nicht ganz so dramatisch aus – aber gefährlich. Vorwärts steht sieben Spieltage vor Toreschluss auf Rang acht. Genau dieser würde zum sicheren Klassenerhalt reichen. Doch bis dahin ist es noch ein schwerer Weg. Fortgesetzt wird der am Sonntag (31. März) ab 11 Uhr beim Dritten, der Spielvereinigung Beckum. Später bekommen es die Grün-Weißen auch noch mit dem Zweiten Warendorf und dem Spitzenreiter Spielvereinigung Vreden zu tun.

„Doch das sind bestenfalls Kontrahenten, gegen die wir Bonuspunkte holen können. Der Klassenerhalt wird in anderen Partien entschieden“, kennt Hakan Zopirli das Restprogramm ganz genau. „Clarholz, Altenberge, zum Saisonfinale Ibbenbüren – da sind wir gefordert. Die Jungs haben die Nerven, die können das.“ Und dann fügt er selbstbewusst hinzu: „Wenn wir vom ganz großen Verletzungspech verschont bleiben, werden wir den Abstieg verhindern. Da lege ich mich fest.“

Zopirli mit Bauchschmerzen

Personell bedingt bereitet ihm aktuell jedoch das Match in Beckum „einige Bauchschmerzen, um ehrlich zu sein. Denn die Liste der Ausfälle ist sehr lang. Eigentlich zu lang. Wir müssen momentan einfach versuchen, das Beste in Beckum herauszuholen. Ich hoffe, die Situation entspannt sich dann schnell wieder“, so Zopirli.

Bereits am 7. April spielt nämlich dann die Warendorfer SU als Zweiter am Wolbertshof vor. Als Feuerwehrmann hat Hakan Zopirli zwar Qualitäten bewiesen. Doch der Vorwärts-Coach hätte sicher auch nichts gegen eine etwas ruhigere Schlussphase der Saison einzuwenden.

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