Fußball-Bezirksliga 11: Coesfeld - Vorwärts Epe
Grün-Weiß lässt zu viele Chancen ungenutzt

Epe -

Dass es beim Spitzenreiter schwer werden würde, war allen klar. Doch die deutliche 0:4 (0:2)-Niederlage von Vorwärts Epe bei Eintracht Coesfeld täuscht dann doch ein wenig darüber hinweg, dass beim Klassenprimus sehr wohl auch etwas möglich gewesen wäre.

Montag, 15.04.2019, 03:00 Uhr
Dirk Bültbrun
Dirk Bültbrun Foto: Angelika Hoof

Am Ende bestätigte sich einzig und alleine die altbekannte Fußball-Weisheit: Wer ganz oben steht, der gewinnt eben auch solche Spiele.

Chancen besaßen die Vorwärtsler vor der Pause auch genug. Zum Beispiel durch Kapitän Florian Albers , der den Ball aber über das freie Tor drosch. Oder durch Saffet Semer, der sich das Leder erst noch auf den stärkeren linken Fuß legen wollte, sodass sein Schuss dann im letzten Moment geblockt wurde. Auch Luca Laufer scheiterte aus aussichtsreicher Position.

„Es ist klar, dass du gegen den Spitzenreiter solche Möglichkeiten effizienter nutzen musst, um eine Chance zu haben“, war Trainer Dirk Bültbrun abgesehen von der Torausbeute durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Abschnitt. Zumal das 0:1 höchst unglücklich fiel. Noah Hollenborg ließ einen Ball bewusst über die Torlinie rollen, doch der Schiedsrichter entschied nicht auf Torabstoß, sondern zum Entsetzen der Eperaner auf Eckball. Und genau der führte dann zum 1:0.

„Tobias Hüwe ist eben ein Stürmer mit Gardemaß und nur ganz schwer zu verteidigen“, kommentierte Bültbrun das bittere Gegentor. In der Nachspielzeit hatte Hüwe dann wieder die Finger mit im Spiel, auf einmal stand es 0:2 (45.+2). Und als Epe sich dann noch durch einen abgefälschten Schuss von Mario Worms nicht weniger unglücklich das 0:3 fing (59.), machte sich Resignation breit. Coesfeld konterte noch einmal zum Endstand (88.).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6544065?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35322%2F
Münster ruft Klimanotstand aus
Oberbürgermeister Markus Lewe (l.) sprach vor der Ratssitzung zu Aktivisten der Bewegung „Fridays for Future“ und lobte ihr Engagement.
Nachrichten-Ticker