Fußball: Landesliga Frauen
Geduldsprobe dauert an

Gronau -

Fortuna Gronaus Fußballerinnen machen es im Abstiegskampf der Landesliga weiter spannend. Die Blau-Schwarzen stellen sich selbst, Trainerin Britta Röwer und ihre Fans auf eine harte Geduldsprobe. Warum? Erneut belohnte sich das Team nicht für einen engagierten Auftritt, dieses Mal immerhin beim Tabellensechsten. Denn bei SuS Concordia Flaesheim endete die Partie 1:1 (1:0) unentschieden.

Montag, 22.04.2019, 19:00 Uhr
Jacqueline Eckelmann und ihre Mitstreiterinnen spielten beim Sechsten Flaesheim eine gute erste Hälfte.
Jacqueline Eckelmann und ihre Mitstreiterinnen spielten beim Sechsten Flaesheim eine gute erste Hälfte. Foto: Angelika Hoof

Wenn Britta Röwer nach dem Match analysiert, dass die Concordia „im zweiten Abschnitt dem Siegtreffer weitaus näher war“, mag das zwar stimmen. Richtig ist aber auch: Gronaus Trainerin probierte eben alles, um mit einer weitaus offensiveren Gangart nach dem Ausgleich vielleicht doch noch mit einem Lucky Punch drei Punkte mitzunehmen.

Das glückte nicht. Dafür überstanden Fortunas Fußballerinnen aber immerhin die eine oder andere brenzlige Situation, die sich die Gastgeberinnen in der Schlussphase noch erspielten. Und letztendlich gibt die Trainerin damit auch das Signal: Wir geben uns im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht auf.

Im ersten Abschnitt jedenfalls waren die Gäste aus der Dinkelstadt die etwas bessere Mannschaft. „Wir sind dem Sechsten definitiv auf Augenhöhe begegnet“, lobte Röwer hinterher die Vorstellung ihrer Mannschaft in Hälfte eins. Folgerichtig gingen die Blau-Schwarzen dann auch in Minute elf in Führung. Nina Post hatte den Angriff selbst eingeleitet, über rechts landete der Ball bei Jule Strohmeyer, deren Hereingabe wiederum Post nutzte, um den Ball in die SuS-Maschen zu befördern.

Das 2:0 nicht nachgelegt

Eine Sache gab es bis zum Pausentee allerdings doch zu kritisieren: „Wir haben es verpasst, den zweiten möglichen Treffer nachzulegen“, meinte Röwer. Ganz besonders wird sie da an eine Szene gedacht haben, als sich Melanie Rolletschek zusammen mit Jule Strohmeyer eine gute Möglichkeit erspielte. Oder an den Kopfball von Julia Tönjann, der nach einer Ecke lediglich auf dem Tornetz landete. Somit ging Gronau nur mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel marschierte Fortuna mutig weiter nach vorne, vertändelte dann bei einem Angriff aber unnötig den Ball. Flaesheim konterte, Tönjann versuchte zu retten, was nicht mehr zu retten war – und Laura Giezenaar ließ ihre ganze Klasse beim 1:1 aufblitzen. Also geht die Geduldsprobe in Sachen Fortuna-Sieg in die nächste Runde.

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