Gronauer Triathleten starten in der Landesliga Nord
Zusätzlicher Kick für das Training

Gronau -

Genau zehn Jahre sind vergangen, seitdem zuletzt eine Triathlon-Mannschaft des TV Gronau in einer der NRW-Ligen an den Start ging. Am kommenden Sonntag gibt es ein Comeback.

Donnerstag, 16.05.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 16.05.2019, 15:48 Uhr
Ein Teil der Gronauer Triathleten vor dem Saisonstart: (oben (v.l.) Joachim Flüthmann, Fabian Aulkemeier, Kirsten Dornbusch, Silke Teuber, Detlef Dornbusch; (vorne v. l.) Steve Figur, Alexander Winterholler, Rolf Schweiger, Andreas Grüter, Ralf ter Beek, Dennis Müller.
Ein Teil der Gronauer Triathleten vor dem Saisonstart: (oben (v.l.) Joachim Flüthmann, Fabian Aulkemeier, Kirsten Dornbusch, Silke Teuber, Detlef Dornbusch; (vorne v. l.) Steve Figur, Alexander Winterholler, Rolf Schweiger, Andreas Grüter, Ralf ter Beek, Dennis Müller. Foto: gp

Dann treten Fabian Aulkemeier, Steve Figur , Dennis Müller und Alexander Winterholler für den TVG in Gütersloh zum Saisonstart der Landesliga Nord über die Olympische Distanz an.

Vor einem Jahr erst haben Dennis Müller und Alexander Winterholler ihre Triathlon-Premiere gefeiert; Fabian Aulkemeier ein Jahr zuvor. Steve Figur ist mit seinen knapp 40 Jahren und zehn Jahren Triathlonerfahrung der Senior und Routinier im Team.

Irgendwann im Herbst des letzten Jahres reifte unter den „Youngstern“ der TVG-Triathleten die Idee. „Ein Start in der Liga – das wär doch was“, schrieb einer in die WhatsApp-Gruppe. Zustimmung, aber auch Skepsis waren die Reaktion. „Liga – das ist schon eine andere Nummer“, war eine Überlegung. „Was ist, wenn mal einer von uns ausfällt?“, eine andere.

Das zweite Problem wurde schnell gelöst, da sofort einige der Routiniers bei den Triathleten des TV Gronau zusagten, gegebenenfalls einzuspringen. So fiel dann schließlich die Entscheidung, ins kalte Wasser zu springen und in der Landesliga Nord den Einstieg in die Ligen zu wagen.

20 Teams haben in diesem Jahr für diese unterste Liga in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Dabei sind Mannschaften u. a. aus den Großstädten Köln, Dortmund, Bielefeld und Münster, aber auch aus der näheren Umgebung wie Greven und Coesfeld. Nach dem Saisonauftakt in Gütersloh steht in Saerbeck am 7. Juli noch eine weitere Olympische Distanz auf dem Programm. In Harsewinkel am 2. Juni und Rheine am 11. August ist die Sprintdistanz zu bewältigen.

„Natürlich war die Meldung ein zusätzlicher Kick für uns beim Training“, bekennen alle vier Liga-Neulinge. Schon die Trainingseinheiten beim Schwimmen im Winter waren intensiver, auch beim Laufen wurden fleißig Kilometer heruntergespult. Der erste Marathon für Dennis Müller und Steve Figur sowie die Premiere für Fabian Aulkemeier und Alexander Winterholler beim Halbmarathon in Enschede waren das Ergebnis.

„Der Start mit anderen in einem Team – das motiviert schon sehr stark. Denn man möchte natürlich ein möglichst gutes Ergebnis für die Mannschaft erreichen“, unterstreicht Dennis Müller. „Da die Punkte für die Mannschaftswertung für die jeweilige Platzierung im Feld vergeben werden, wird man auch um jeden Platz fighten“ ergänzt Fabian Aulkemeier.

Welche Platzierung es in der Endabrechnung wird, lässt sich nur schwer vorhersagen, denn Jahr für die Jahr ist die Zusammensetzung in der Landesliga anders. „Wenn bei Wettkämpfen in der Vergangenheit die Liga-Starter zusammen mit den Teilnehmern in der offenen Klasse gewertet wurden, hat man ja gesehen, wie stark unsere Gegner sein werden“, betont Steve Figur. Mit einem Platz im Mittelfeld wären die Liga-Neulinge daher am Ende hochzufrieden.

Auch die anderen Triathleten des TVG-Gronau haben in den letzten Wochen eifrig trainiert, auch wenn die Wettkampfziele wie bei Andreas Grüter, Ralf ter Beek, Tanja Topp sowie Kirsten und Detlef Dornbusch nicht so ambitioniert sind. Andere wollen natürlich gut in Form sein, wenn sie vielleicht in der Liga einspringen müssen. Außerdem haben sie sich eigene Ziele gesetzt, die genügend Motivation zum intensiven Training sind. So planen Joachim Flüthmann, Robert Effing, Rolf Schweiger und Silke Teuber zum Teil gleich mehrere Starts über die Mitteldistanz mit 2 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen in diesem Jahr.

Rolf Schweiger allerdings plagt sich im Moment noch mit dem Folgen eines Bänderanrisses und einer Kapselverletzung herum, sodass noch in den Sternen steht, wie seine Wettkampfplanung überhaupt aussieht.

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