Reiten: Turnier des RZFV Epe
Doetkotte springt auf Platz zwei

Epe -

Das war Spannung pur: Bei der Zwei-Phasen-Springprüfung um den Bülten-Cup schnupperte Mathias Doetkotte am Sieg. Am Ende fehlten ihm nur fünf Hundertstelsekunden zum ganz großen Triumph. Doch es überwog die Freude über Platz zwei – bei ihm und beim gesamten Verein.

Samstag, 25.05.2019, 21:34 Uhr aktualisiert: 27.05.2019, 18:28 Uhr
Da passte einfach alles: Mathias Doetkotte vom gastgebenden RZFV Epe verpasste mit seiner Stute Candela als Zweiter nur um einen Wimpernschlag den Sieg bei der Zwei-Phasen-Springprüfung um den Bülten-Cup.
Da passte einfach alles: Mathias Doetkotte vom gastgebenden RZFV Epe verpasste mit seiner Stute Candela als Zweiter nur um einen Wimpernschlag den Sieg bei der Zwei-Phasen-Springprüfung um den Bülten-Cup. Foto: Heiner Gerull

Mathias Doetkotte vom Turnierausrichter RZFV Epe brauchte nicht lange zu überlegen, wie er seinen zweiten Platz bei der Zwei-Phasen-Springprüfung um den Bülten-Cup einzuordnen hatte. Obwohl ihm am Ende nur fünf Hundertstelsekunden zum ganz großen Triumph bei seinem Heimspiel auf der Reitsportanlage in den Eper Bülten fehlten, überwog bei ihm am Samstagabend eindeutig die Freude: „Ich bin mehr als zufrieden. Gestern schon eine Top-Platzierung mit Candela, heute Platz zwei – das war schon sehr gut.“

Dass es eine äußerst knappe Entscheidung werden würde, hatte sich schon nach den ersten Umläufen angekündigt. Die ersten drei Starter, darunter auch die Schöppingerin Katharina Niehues, blieben allesamt fehlerfrei. In dieser Zwei-Phasen-Prüfung kam es darauf an, die ersten sieben Hindernisse ohne Abwurf zu überwinden. Wer hier schon gepatzt hatte, wurde aus der Wertung genommen. Für diejenigen, die fehlerfrei geblieben waren, ging es in die zweite Phase, in der fünf weitere Hindernisse in möglichst schneller Zeit übersprungen werden mussten.

Lokalmatador beim Eper Bülten-Cup Zweiter

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„Das war das Besondere der Prüfung. Für die Pferde ist es dieses Umschalten von der ersten Phase, in der man es noch gemächlich angehen lassen kann, in die zweite, in der es um Tempo geht, eine große Herausforderung. Ich bin froh, dass das mit Candela so gut geklappt hat“, erläuterte Doetkotte und strich damit auch die speziellen Fähigkeiten seiner neunjährigen Stute heraus.

Als sechster Starter war Christoph Herdering vom ZRFV Ahaus in den Parcours gegangen. Mit seinem zehnjährigen Wallach Ucallo hatte er nach fehlerfreiem Umlauf 26,92 Sekunden vorgelegt. Es schien, als sollten sich die weiteren der insgesamt 33 Starter die Zähne an dieser Zeit ausbeißen. Bis Mathias Doetkotte kam. 26,35 Sekunden benötigte er in der zweiten Phase, womit er um fast eine halbe Sekunde schneller war als Herdering. Doch sein Ergebnis wurde noch von Kathrin Terhechte vom ZRFV Gescher getoppt, die mit der Hannoveraner Stute Cassiopeia 26,30 Sekunden benötigte und damit einen Wimpernschlag schneller war als Doetkotte.

Der freute sich trotzdem und hob hervor, dass ihm dieser Erfolg durchaus wichtig war. „Als Reitsportler des Turnierveranstalters ist man ja auch ein bisschen ein Aushängeschild des Vereins. Da möchte man sich natürlich von seiner besten Seite präsentieren. Zumal dann auch die Stimmung im Verein noch besser ist.“ Doetkotte hat gewiss seinen Beitrag dazu geleistet.

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