Tennis: Westfalenliga der Herren 50
In diesem Jahr hat es nicht gereicht

Gronau -

Saisonfinale ohne Happy End: Für das Herren 50-Team des Tennisvereins Grün-Gold Gronau reichte es auch im letzten Spiel in der Westfalenliga nicht zum Sieg.

Dienstag, 18.06.2019, 17:08 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 15:39 Uhr
Die Herren 50 des TV Grün-Gold Gronau mit (hi.v.l.) Johannes Schlamann, Friedrich Sievert, Harold Schuitemaker, René Maseland sowie (vorne v.l.) Michael Kersting, Wolfgang Nolze und Mark Trienen. In dieser Saison kamen ebenfalls zum Einsatz Ralf Rehorst und Thomas Fingerhut. Zum erweiterten Kader zählen auch Frank Kleining und Christian Tetenborg, Stefan Völlmecke, Martin Rinke und Marko Maat.
Die Herren 50 des TV Grün-Gold Gronau mit (hi.v.l.) Johannes Schlamann, Friedrich Sievert, Harold Schuitemaker, René Maseland sowie (vorne v.l.) Michael Kersting, Wolfgang Nolze und Mark Trienen. In dieser Saison kamen ebenfalls zum Einsatz Ralf Rehorst und Thomas Fingerhut. Zum erweiterten Kader zählen auch Frank Kleining und Christian Tetenborg, Stefan Völlmecke, Martin Rinke und Marko Maat. Foto: Verein

Auch der Gast vom TC Kaunitz erwies sich als zu stark für die Gronauer und nahm mit einem 7:2-Sieg die Punkte aus der Grenzstadt mit nach Ostwestfalen.

Nur Neuzugang Mark Trienen holte an Position 4 einen Einzelpunkt und blieb damit im Einzel ungeschlagen, alle anderen Partien gingen mehr oder weniger glatt in zwei Sätzen an die Gäste.

Da Gronau schon vor der Partie als Absteiger und Kaunitz als Gruppenzweiter feststanden, wurde auf die Austragung der Doppel verzichtet.

Wolfgang Nolze hatte im Spitzeneinzel mit dem Australier Justin Reizes erneut einen sehr starken Gegner und unterlag trotz ordentlicher Leistung mit 1:6, 0:6.

Nolze, immerhin die Nr. 70 der Deutschen Herren 50-Rangliste, konnte in dieser Saison nur ein Einzel gewinnen, eine für seine Verhältnisse und Ansprüche vergleichsweise unterirdische Bilanz.

Aber wie ihm erging es auch einigen anderen im Gronauer Team, die anerkennen mussten, dass die gegnerischen Teams an ihren jeweiligen Spielpositionen stärker waren.

Neben Trienen, der alle Einzel gewann, spielte auch Michael Kersting eine gute Saison, er gewann zwei Einzel an den Positionen 5 und 6, und er war auch in den verlorenen Partien auf Augenhöhe und recht nah am Sieg.

Ralf Rehorst gewann ebenfalls zwei Einzel, fiel nach der dritten Partie aber verletzungsbedingt aus und wurde schmerzlich vermisst.

René Maseland (Nummer 2) und Friedrich Sievert (3) waren in dieser Saison nicht ganz in ihrer Vorjahres-Verfassung, trafen aber wie Nolze oftmals auf sehr starke Gegner.

„Es sollte diese Saison einfach nicht sein, unsere Gegner waren einfach besser“, resümierte Mannschaftsführer Friedrich Sievert.

Somit steigen die Herren 50 nun erstmals nach acht Jahren aus der zweithöchsten Deutschen Seniorenspielklasse in die Verbandsliga ab.

„Kein großer Beinbruch, wir wollen nächstes Jahr wieder angreifen“, blickt Spitzenspieler Wolfgang Nolze schon wieder nach vorne. Kein leichtes Unterfangen, denn der Westfälische Tennis-Verband plant eine Restrukturierung der Gruppenstärken im Seniorenbereich, wodurch in dieser Saison sechs von zwölf Teams absteigen müssen.

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