Fußball: Volksbank-Sommer-Cup 2019
Titelverteidiger gibt sich keine Blöße

Epe -

Es war ein Auftakt wie gemalt für Bezirksligist, Gastgeber und Titelverteidiger Vorwärts Epe. Nur in den Anfangsminuten stotterte der Motor der Grün-Weißen, dann liefen die Kicker vom Wolbertshof langsam warm – ohne zu überdrehen. Einmal abgesehen von Aleksandar Temelkov, der zusammen mit SG-Akteur Vedran Borovcanin mit Rot vom Platz geschickt wurde. Am Ende stand ein 1:0 (0:0)-Sieg für Vorwärts. Die ersten drei Punkte für eine erneute Final-Teilnahme sind somit unter Dach und Fach.

Mittwoch, 17.07.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 20:00 Uhr
Der erste Torschütze bei den Gronauer Titelkämpfen: Nick van Wezel (re.) erzielte für Vorwärts Epe das 1:0.
Der erste Torschütze bei den Gronauer Titelkämpfen: Nick van Wezel (re.) erzielte für Vorwärts Epe das 1:0. Foto: Feldhues

Im ersten Abschnitt, alle Partien werden über zwei Mal 40 Minuten bestritten, überraschte vor allem der A-Liga-Absteiger. Denn die SG Gronau hielt gut dagegen und das erste Match dieser Stadtmeisterschaft die erste Viertelstunde offen. Die Hausherren brauchten etwas Zeit, ehe der Ball nun auch auf Seiten der Eperaner besser durch die eigenen Reihen lief.

Prompt ergaben sich die ersten zunächst zaghaften, dann immer besseren Gelegenheiten für Vorwärts. Und SG-Keeper Julian Tepper rückte mehr und mehr in den Fokus. Zwei Mal parierte der Gronauer Schlussmann exzellent, sodass es vor allem ihm zu verdanken war, dass die Spielgemeinschaft sich mit einem torlosen Unentschieden in die Pause rettete.

Der Joker trifft, drei Akteure duschen früher

Rainer Weikert, der als Co-Trainer den Urlauber Dirk Bültbrun an der Seitenlinie vertritt, hatte bereits im Vorfeld anklingen lassen, einiges ausprobieren zu wollen. Und er bewies mit der Einwechslung von Nick van Wezel schon mal ein glückliches Händchen. Denn gerade erst vier Minuten waren nach dem Seitenwechsel absolviert, als auch Tepper die Führung des Titelverteidigers nicht mehr verhindern konnte. Der Joker van Wezel hatte gestochen (44.).

In der Folge kontrollierten die Grün-Weißen das Geschehen, kamen aber nur noch ein Mal nennenswert vors Gronauer Tor. Hektisch wurde es erst in den Schlussminuten, als erst Fitim Osmani Gelb-Rot sah (77.) und dann Epes Aleksandar Temelkow und SGler Vedran Borovcanin gemeinsam glatt Rot bekamen (79.). Die beiden Zankäpfel hatten sich vorher immer wieder behakt, ehe es dem Unparteiischen zu bunt wurde. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wegen gegenseitigen Beleidigungen durften beide etwas früher unter die Dusche.

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