Rheinuferlauf in Duisburg
Beim Debüt direkt aufs Treppchen

Duisburg/Epe -

Die Hitze der vergangenen Tage machte auch den Aktiven beim traditionellen Rheinuferlauf des Homberger TV in Duisburg das Leben schwer. Unter anderem musste der Start des Halbmarathons aufgrund eines starken Hitzegewitters verschoben werden. Für den TV Westfalia Epe gingen neben Christoph Flucht die beiden Mittelstrecken-Expertinnen Pauline Meyer und Franziska Dinkelborg, die ansonsten auf den 800 und 1500 Metern zu Hause sind, an den Start.

Mittwoch, 31.07.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 11:30 Uhr
Pauline Meyer, Franziska Dinkelborg und Christoph Flucht sprangen in ihrer Altersklasse aufs Podest.
Pauline Meyer, Franziska Dinkelborg und Christoph Flucht sprangen in ihrer Altersklasse aufs Podest. Foto: Verein

Für beide Läuferinnen bedeutete es eine Premiere über diese Distanz von 21,1 Kilometer. „Die längste Strecke, die ich jemals Training gelaufen bin, waren bisher 16 Kilometer“, schmunzelte Franziska Dinkelborg.

Doch als am frühen Abend dann endlich doch der Startschuss ertönte, hatte sich die Luft zumindest um ein paar Grad abgekühlt. Von Duisburg-Homberg führte der Weg die insgesamt 170 Teilnehmer und das Eper Trio am Westufer entlang über die Rheindeiche in Richtung Norden zum Wendepunkt in Duisburg-Baerl. Immer wieder leichte Steigungen mit teilweise schlechten Bodenverhältnissen stellten dabei eine zusätzliche Herausforderung dar. Schlussendlich freuten sich die Teilnehmer des TV Westfalia aber über ausgezeichnete Zeiten und Platzierungen.

Pauline Meyer überquerte als zweite von insgesamt 42 Frauen nach nur 1:27:53 Stunden die Ziellinie auf dem Ascheplatz im Duisburger Friesenpark und wurde damit gleichzeitig auch Zweite in der Altersklasse W 20-30. Im Gesamtfeld von Männern und Frauen war Meyer mit dieser Zeit Achte. Franziska Dinkelborg wurde Fünfte bei den Frauen und freute sich nach 1:40:45 Stunde über den Sieg in der Altersklasse U20. „Ich konnte mein Tempo von 4:47 Minuten pro Kilometer sehr gleichmäßig durchlaufen“, stellte die 18-jährige Abiturientin beim Blick auf die Uhr zufrieden fest.

Und Christoph Flucht stand bei der Siegerehrung der Altersklasse ganz oben auf dem Podest. Er war Schnellster der M 20-30 und Fünfter unter 128 Männern insgesamt. Mit seiner Zeit von 1:24:25 Stunden unterstrich er damit auch seine gute Form bereits neun Wochen vor dem geplanten Start beim Berlin-Marathon.

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