Reiten: Turnier in Greven
Zurich mit Caja Vize-Westfalenmeister

Gronau/Greven -

Geplant war das so nicht. Mario Maintz reiste ohne große Erwartungen bei den Westfälischen Meisterschaften in Greven an, hatte für den Sonntag gar nicht mehr gemeldet und lag damit völlig daneben.

Dienstag, 13.08.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 13.08.2019, 23:06 Uhr
Hendrik Zurich sicherte sich in Greven den Titel des Vize-Westfalenmeisters im Springreiten.
Hendrik Zurich sicherte sich in Greven den Titel des Vize-Westfalenmeisters im Springreiten. Foto: Thomas Strack

Denn: „Ich bin happy ohne Ende. Mit einem solch unerfahrenen Pferd auf Anhieb Westfälischer Meister zu werden, das grenzt an eine Sensation,“ jubelte der Springreiter aus Bösensell am Ende und geriet fast ins Schwärmen, als er das Wochenende Revue passieren ließ. „Mit Dreamland wollte ich gar nicht die westfälische Meisterschaft reiten. Aber als es plötzlich am Samstag beim Zwei-Sterne-S-Springen so gut lief, habe ich dann doch für Sonntag gemeldet. Aber dass er dann das Drei-Sterne-S auch noch so toll absolviert, damit konnte niemand rechnen.“

Hinter Maintz belegte der für den LZRFV Gronau reitende Ochtruper Hendrik Zurich auf seinem Pferd Caja den zweiten Rang. Nur haarscharf verpasste er den Titel.

In der ersten Qualifikation, ein Zeitspringen der Klasse S*, wurde Zurich Dritter. In der zweiten Qualifikation, ein S**-Springen mit Stechen, blieb er fehlerfrei im Umlauf. So verschaffte er sich für die Finalprüfung die perfekte Ausgangsposition.

Mit nur 0,38 Strafpunkten startete er als letzter Reiter im Finale. Doch ein Abwurf verhinderte den Gewinn der Schärpe. Maintz (3,46 P.) setzte sich knapp vor Zurich (4,38) durch.

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