Handball: 1. Bundesliga
HSG Nordhorn-Lingen vertraut der roten Wand

Nordhorn -

Gerade in die 1. Bundesliga aufgestiegen, gibt es für die HSG Nordhorn-Lingen ein großes Ziel: nicht gleich wieder abzusteigen. Denn klar ist: Der Vizemeister der 2. Liga geht als großer Außenseiter in die Saison in der 1. Liga – und in das Heimspiel am Donnerstagabend.

Mittwoch, 21.08.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 18:14 Uhr
Lasse Seidel nimmt Maß für den Bundesliga-Auftakt am Donnerstagabend in Nordhorn. Zu Gast im Euregium ist der Bergische HC.
Lasse Seidel nimmt Maß für den Bundesliga-Auftakt am Donnerstagabend in Nordhorn. Zu Gast im Euregium ist der Bergische HC. Foto: Angelika Hoof

„Platz 16 reicht“, erklärt Co-Trainer Ralf Lucas . Zusammen mit Frank Schuhmann hatte er zunächst die Trainingsleitung nach der Erkrankung von Heiner Bültmann übernommen.

Noch im Juni war Meistermacher Heiner Bültmann, der seit zehn Jahren die HSG gecoacht hat und auch Sportlicher Leiter war, als „Trainer der Saison“ in der 2. Liga ausgezeichnet worden. Jetzt steht er auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung.

Geir Sveinsson übernimmt Trainerposten

Mit Geir Sveinsson wurde am Montagabend ein neuer Trainer vorgestellt, der nun offiziell die Bültmann-Nachfolge antritt – drei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt.

Zweifacher Olympia-Teilnehmer

Dem 340fachen isländischen Nationalspieler ist die Bundesliga bekannt. Vor über 20 Jahren spielte er selbst beim HC Wuppertal, von Juli 2014 bis Dezember 2015 trainierte er, vom österreichischen Rekordmeister Bregenz kommend, den SC Magdeburg. Danach übernahm er die Nationalmannschaft seines Heimatlandes, für das er 1988 und 1992 bei den Olympischen Spielen in Seoul und Barcelona auflief.

EHF-Pokalsieger mit Alzira

Als Aktiver stand der heute 55-Jährige in Island (Valur Reykjavik), Spanien (BM Granollers, CBM Alzira Avidesa; EHF-Pokalsieger 1994) und Frankreich (Montpellier HB) auf der Platte.

HSG Nordhorn-Lingen verpasst Pokal-Achtelfinale

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HSG setzt auf Webers Qualitäten

Aus Magdeburger Tagen kennt der neue HSG-Coach auch Robert Weber. Mit dem Rechtsaußen hat die HSG Nordhorn-Lingen einen echten Transfercoup gelandet. Der 33-Jährige spielte seit 2009 für die Ostdeutschen, wurde in der Saison 14/15 Torschützenkönig und ist in der „Ewigen Liste“ der Bundesligatorjäger im vorderen Bereich des Rankings in prominenter Gesellschaft zu finden. Von Webers Qualitäten konnten sich die HSG-Fans schon überzeugen.

Vertrauen in das Meisterteam

Neben Weber verstärken Rückraumspieler Anton Prakapenia (30; Coburg) und Kreisläufer Dominik Kalafut (24; vom französischen Erstligisten Rennes, davor TSV Hannover-Burgdorf) das Zwei-Städte-Team.

„Damit setzen wir im Kern weiter auf unser bewährtes Team, das den Aufstieg geschafft hat und die Euphorie in die 1. Liga trägt“, erklärt Ralf Lucas.

Heimspiel gegen den Bergischen HC

Mit der „roten Wand“ im Rücken setzt die HSG gleich im ersten Heimspiel (Donnerstag, 19 Uhr, Euregium in Nordhorn) auf ihre Heimstärke. Ob sich der Bergische HC, Siebter der Vorsaison, davon beeindrucken lässt?

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