Sportschützen: DM in München
Wertvolle Erfahrungen gesammelt

Epe -

Für den Sprung nach ganz oben auf das Treppchen hat es in diesem Jahr für keinen der DM-Starter der Vereinigten Sportschützen Epe gereicht. Dass dies auch eher unwahrscheinlich werden könnte, hatten Trainer und Sportler im Vorfeld schon einkalkuliert.

Donnerstag, 05.09.2019, 18:00 Uhr
Für die Platzierungen ganz vorne reichte es dieses Mal nicht. Doch die Aktiven der Vereinigten Sportschützen aus Epe sammelten bei der Deutschen Meisterschaft in München wertvolle Erfahrung.
Für die Platzierungen ganz vorne reichte es dieses Mal nicht. Doch die Aktiven der Vereinigten Sportschützen aus Epe sammelten bei der Deutschen Meisterschaft in München wertvolle Erfahrung. Foto: Verein

„Wir sind dennoch mit dem Großteil der Ergebnisse mehr als nur zufrieden“, lobt Jochen Perrefort aus dem Vor-Ort-Trainerteam den Willen der Schützen, sich in München bei der Deutschen Meisterschaft von ihrer besten Seite zu zeigen.

Die Chance hierzu gelang Lina Schultewolter mit am besten. Die Schülerin bewies Nervenstärke, insbesondere im Dreistellungskampf, wo sie mit einer persönlichen Bestleistung von 580 Ringen einen sehr guten 20. Platz auf Bundesebene belegte. Allein 196 von 200 möglichen Ringen erzielte die Eperanerin im Stehendanschlag des Wettkampfes und zog damit viele respektvolle Blicke anderer Teilnehmer auf sich. Auch bei ihrem zweiten Start (LG 20 Schuss mit Zehntelwertung) überzeugte Schultewolter mit 200,5 Ringen und wurde damit 23. Sie reihte sich damit als zweitbeste Westfälin hinter Linea Scheer ein, die für Hubertus Elsen den DM-Titel holte.

Lehrreiche Premiere für Timon Bastos

Lily Werner blieb im Dreistellungskampf mit 566 Ringen (Platz 66) ihren Trainingsergebnissen treu, musste allerdings aufgrund eines Fieberschubs ihren Start in der Schülerklasse (Stehendanschlag) ausfallen lassen.

Eine lehrreiche DM-Premiere erlebte Timon Basten, der unerwartet nervös 173,9 Ringe erzielte, was unterm Strich für die mitgereisten Trainer, Betreuer und Familienmitglieder aber vollkommen in Ordnung ging. „Es war wie erwartet ein starker Konkurrenzkampf in allen Klassen, sodass auch die erfahrenen Wiederholungstäter ihre Grenzen aufgezeigt bekamen“, so die Meinung der Trainerriege.

Beste VSS-Dame wurde Malin Wigger (60 Schuss + Zehntelwertung) mit 618,4 Ringen, was für den 49. Platz von 154 Starterinnen reichte. Katja Sago (611,8 Ringe) kam hier auf Platz 102.

Mit Verletzung gelingt wenig

Lucy Werner erwischte in der Jugendklasse einen gebrauchten Tag, da sie aufgrund einer Armverletzung gehandicapt nicht richtig in den Rhythmus kam. Die Folge waren für sie enttäuschende 389,9 Ringe (40 Schuss + Zehntelwertung), die sie auf Platz 128 fielen ließen.

Juniorin Sophia Benterbusch zeigte sich mit 611,0 Ringen (Platz 36) zufrieden, ähnlich wie Marie Buntkowski, die in den Disziplinen Kleinkaliber 3x20 Schuss (544 Ringe, Platz 55) und 60 Schuss (574 Ringe, Platz 41) an den Start ging. Als älteste VSS-Starterin setzte Claudia Sundermann in der Altersklasse Damen III mit 395,4 Ringen ein Ausrufezeichen. Am Ende landete sie damit auf Platz 26, ihre beste Deutsche Meisterschaft überhaupt.

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