Internationales Einladungsschwimmen des SV Epe
21 Vereine zu Gast im Eper Bültenbad

Epe -

Mit über 2000 Starts (1929 Einzel- und 170 Staffelstarts) hatten die insgesamt 480 Teilnehmer aus 21 Vereinen ein hartes Wettkampfprogramm in den Eper Bülten zu absolvieren.

Dienstag, 10.09.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 10.09.2019, 17:18 Uhr
Der gastgebende SV Epe sicherte sich mit 500 Punkten den 3. Platz beim Einladungsschwimmen im Bültenbad.
Der gastgebende SV Epe sicherte sich mit 500 Punkten den 3. Platz beim Einladungsschwimmen im Bültenbad. Foto: B. Grätz

Ein munteres Treiben herrschte am Wochenende im Eper Bültenfreibad. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich das Freibadgelände in eine riesige Zeltlandschaft. Vereine mit einem längeren Anfahrtsweg schickten bereits am Vorabend eine Abordnung nach Epe , um Wohnwagen und Zelte aufzubauen, damit am Samstagmorgen der Wettkampf ohne Zeitverlust starten konnte.

Geschwommen wurden die 50- bis 400-Meter-Strecken in den Disziplinen Freistil-, Brust-, Rücken-, Schmetterling- und Lagen.

Traditionell nahmen neben den Vereinen aus Coesfeld, Greven, Gronau, Rheine und Hamburg 13 Vereine aus den Niederlanden am Wettkampf teil. Die Vereine aus Ibbenbüren und Lembeck kamen erstmalig in die Bülten und erkundigten sich bereits nach dem Termin für 2020.

Dank der gewohnten Routine des ausrichtenden Schwimmvereins Epe verlief der Wettkampf wie am Schnürchen. Auch das Wetter tat dem keinen Abbruch; angekündigte Gewitter blieben zum Glück aus. Der am Sonntag zeitweise einsetzende Platzregen kann einen eingefleischten Schwimmer ohnehin nicht erschrecken. „Wasser ist ja unser Element“, hieß es dazu lapidar im Kreis der Schwimmer.

WS Twente sicherte sich erneut den Wanderpokal.

WS Twente sicherte sich erneut den Wanderpokal. Foto: B. Grätz

Nur die Besucher am Beckenrand fanden den Regen nicht ganz so angenehm und drängten sich in Grüppchen unter die aufgebauten Pavillons.

Für den SVE gingen genauso viel Aktive an den Start wie Medaillen in den Einzelstarts gewonnen wurden: 40.

Lennox Kuzovlev (Jahrgang 2007) bestieg in allen geschwommenen Disziplinen das Treppchen – Platz 1 über 200 m Freistil, 100 m Schmetterling, 400 m Freistil und 200 m Lagen; Platz 2 über 200 m Rücken, 100 m Brust und 100 m Rücken sowie Platz 3 über 200 m Brust und 100 m Freistil. Fabian Grätz (2001) erschwamm sechs Medaillen: Gold gab es für 200 m Brust und 200 m Rücken; Silber für 100 m Rücken und Bronze für 200 m Freistil, 100 m Freistil und 100 m Schmetterling.

Bei den Frauen glänzte Anika Storck (2010) mit viermal Silber über 50 m Brust, 50 m Rücken, 50 m Schmetterling und 50 m Freistil. Ebenfalls vier Podestplätze gab es für Jil Fischer (2002) zu notieren: Platz 2 über 400 m Freistil und 200 m Lagen; Platz 3 über 100 m Schmetterling und 100 m Rücken.

Jonas Fleer (2004) überzeugte durch neue Bestleistungen, die ihm insgesamt drei Medaillen einbrachten: Silber über 200 m Rücken, Bronze über 200 m Brust und 100 m Schmetterling. Lotta Jäger (2009) machte ihrem Namen alle Ehre und brachte drei Medaillen nach ihrer Jagd im Wasser mit nach Hause, und zwar Silber über 50 m Schmetterling und jeweils Bronze für 50 m Brust und 50 m Freistil. Drei Mal Edelmetall ging ebenfalls an Wiebke Wolter (2008): Gold über 200 m Rücken, Silber über 400 m Freistil und Bronze über 100 m Schmetterling. In den Medaillenreigen reihten sich ferner Jan Schröder (2007) mit Silber über 100 m Schmetterling und Bronze über 400 m Freistil, Natalie Nappers (1996) mit Bronze über 100 m Freistil und 100 m Schmetterling, Fiona Grätz (2003) und Kiana Winkelhorst (2008) beide mit Bronze über 400 m Freistil, Laura Wenker (2002) mit Bronze über 200 m Brust und Merle Wolter (2011) mit Bronze über 50 m Freistil ein.

Weitere Medaillen gab es für die erfolgreichen Staffeln: Den ersten Platz verteidigten die Mädels des SVE (Valerie Kuzovlev, Jette Wermert, Anika Storck und Lotta Jäger) sowohl in der 4 x 50 m Freistil-Staffel (2:52,79 Minuten) als auch in der 4 x 50 m Brust-Staffel (3:35,06 Min.). Das Team, bestehend aus Anika Storck, Hellen Doetkotte, Jette Wermert und Emma Lösing tat es ihnen nach und glänzte mit Platz 1 in der 4 x 50 m Lagen-Staffel (3:33,47 Minuten).

Zwei 2. Plätze erschwamm das Team bestehend aus Leon Schröder, Aslan Güleryüz, Timm Niehoff und Fabian Storck sowohl über die 4 x 50 m Freistil-Staffel, die sie in einer Zeit von 4:19,95 Minuten meisterten, als auch über die 200 m Distanz der 4 x 50 m Brust-Staffel, die sie in 4:28,69 Minuten bewältigten.

Eine weitere Bronzemedaille gab es für die Mannschaft der 4 x 50 m Lagen-Staffel mit Merle Wolter, Mara Brügging, Lotta Jäger und Christin Fleer.

Das Team des SVE wurde komplettiert durch Nico Amshoff, Sara Bruns, Don Dominik und John Alexander Das, Collin Fischer, Sophie Fleer, Nils Gerschel, Hayriye Güleryüz, Laura Heuer, Elina und Laurita Isufi, Leon und Pia Jestrabek, Mia Schulze Dinkelborg, Anna-Maria Schroot, Kyra Stern, Leonie Vischedyk und Hanna Wenker, die wertvolle Punkte zur Mannschaftswertung beitrugen.

Die Mannschaft des SV Gronau ging mit 26 Aktiven an den Start und freute sich im Endergebnis über 17 Medaillen bei den Einzelstarts.

Einen bunten Reigen aus Medaillen nahm Michelle Pancerz (2003) in Empfang: Gold über 200 m Brust, Silber über 100 m Freistil, 100 m Schmetterling, 100 m Brust und 400 m Freistil sowie Bronze über 200 m Freistil. David Nienhues (2001) setzte sich in den Disziplinen 100 m Schmetterling durch und erzielte hier Platz 1; Platz 2 erschwamm er über die 400 m Freistil. Lotte Ruhne (2010) verdiente sich Gold über 50 m Freistil und Bronze über 50 m Schmetterling.

Einmal auf dem Treppchen stehen – dieses gelang Tim Ubrich (2005): Für seine Leistung über 200 m Brust gab es Gold. Silber gab es für Jana Feldhaus (2007) über 400 m Freistil, Lilit Ülütas (2006) über 100 m Schmetterling, Max Chochlow (2009) über 50 m Schmetterling und Quinten Rehorn (2011) über 50 m Freistil. Über einen 3. Platz freuten sich Anne Wobbe (1995) über 200 m Freistil und Julian Mayer (2008) über 400 m Freistil.

Die Staffelmannschaft aus Gronau, bestehend aus Garen Ülütas, Emil Kriens, Quinten Rehorn und Max Chochlow, überzeugte in der 4 x 50 m Freistil-Staffel (3:09,54 Min.), 4 x 50 m Brust-Staffel (4:05,87 Min.) und 4 x 50 m Lagen-Staffel (3:58,10 Min.) und schlug jeweils als Erste im Ziel an.

Die Mannschaft des SV Gronau

Die Mannschaft des SV Gronau Foto: A. Pancerz

Die Damen-Mannschaft (Sarah Mousa, Hülya Dikmen, Alex Mayer und Lotte Ruhne) nahm wie ihre männlichen Kollegen drei Medaillen mit nach Hause – und zwar Silber für die 4 x 50 m Lagen-Staffel (3:46,39 Min.) und jeweils Bronze für die 4 x 50 m Freistil-Staffel (3:10,95 Min.) und 4 x 50 m Brust-Staffel (3:50,84 Min.).

Weitere Punkte für die Mannschaftswertung holten Jason Biallas, Rahel Bozkurt, Jaron Chrudina, Merle Leefken, Veronika Neiz, Luc Smulders, Lars Ruhne, Marie-Luis Tuband, Silas Valencia sowie Jan und Kim Wehmeyer.

Nach Übergabe zahlreicher Medaillen für die Jahrgangswertung und Pokale für die Staffelleistungen ging der begehrte Wanderpokal erneut an den mehrfachen Titelverteidiger WS Twente, der mit 1283 Punkten souverän Platz 1 vor dem ZVV Vaassen mit 1044 Punkten verteidigte. Der gastgebende Verein SVE sicherte sich mit 500 Punkten den dritten Platz. Der Gronauer Schwimmverein erzielte mit 314 Punkten Platz sechs.

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