Reiten: Weltmeisterschaft der Ponyfahrer
Michael Bügener wird WM-Achter

Epe -

Es hat nicht sollen sein. Michael Bügener, Weltmeister der Pony-Vierspänner aus dem Jahr 2017, verteidigte seinen Titel in der Einzelwertung nicht. Für den Eperaner reichte es in der Endabrechnung im ungarischen Kisbér-Ászár aber immerhin zu Platz acht.

Montag, 30.09.2019, 16:00 Uhr

Dass der Ponyfahrer vom RZFV Epe ohnehin nicht als Favorit an den Start gehen würde, schätzte er schon vor der WM richtig ein. Mit seinem Tipp allerdings lag er verkehrt. Die Niederländerin Marijke Hammink hatte Bügener ganz vorne gesehen: „Sie scheint seit der letzten WM unschlagbar zu sein.“

Doch Bügeners Teamkollege Steffen Brauchle machte Hammink einen Strich durch die Rechnung. Er startete mit rund 13 Punkten Vorsprung in die letzte Disziplin, aber am Ende wurde es nach 11,49 Strafpunkten im Kegelparcours noch einmal richtig eng. Mit 150,08 Punkten vor Hammink (151,47) trat Brauchle haarscharf in Bügeners Fußstapfen und holte sich die Goldmedaille bei den Pony-Vierspännern.

Team Deutschland holt Gold

Brauchle und Sven Kneifel, der in der Einzelwertung als Sechster noch vor Bügener landete und von Cheftrainer Karl-Heinz Geiger und Bundestrainer Dieter Lauterbach den Vorzug erhalten hatte, verteidigten mit Team Deutschland unterdessen die Goldmedaille in der Mannschaftswertung.

Auch hier lieferten sich die deutschen Ponyfahrer mit den Holländern bei den Ein-, Zwei und Vierspännern ein spannendes Duell, in dem die Führung stetig wechselte. Am Ende hatte das deutsche Team mit 449,66 Strafpunkten die Nase doch vorn. Die Niederlande mussten sich mit Silber begnügen (454,47).

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