Fußball: Landesliga Frauen
Mit Rumpftruppe zur Roten Laterne

Gronau -

Jetzt ist es passiert! Fortuna Gronaus Fußballerinnen sind bis ans Tabellenende der Landesliga durchgereicht worden. Beim Sus Concordia Flaesheim verloren die Blau-Schwarzen mit 0:3 (0:0). Die Rote Laterne leuchtet fortan an der Laubstiege.

Montag, 07.10.2019, 17:00 Uhr
Jule Strohmeyer und ihre Mitspielerinnen gaben mit einem extrem geschwächten Kader bei Concordia Flaesheim ihr Bestes.
Jule Strohmeyer und ihre Mitspielerinnen gaben mit einem extrem geschwächten Kader bei Concordia Flaesheim ihr Bestes. Foto: Angelika Hoof

Enttäuschend blieb zwar das Ergebnis hinterher, doch weniger die Leistung. Denn die wollte Trainer Karl-Heinz Sandkühler relativiert wissen. Ohne acht Stammspielerinnen und damit mit dem allerletzten Aufgebot hatten die Gronauerinnen nämlich zur Concordia reisen müssen.

„Ich habe im Vorfeld wirklich alles versucht, die Partie zu verlegen. Da beide Mannschaften schon im Pokal ausgeschieden waren, hätte sich der Feiertag angeboten“, so der Coach. „Leider hat Flaesheim wohl die drei Punkte gewittert und war nicht bereit dazu, an einem anderen Termin zu spielen.“

Also ging Fortuna die Partie mit gleich fünf Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft an. Die hatten allerdings schon 90 Minuten Kreisliga absolviert – und schlugen sich im ersten Abschnitt dafür noch wacker. Concordia Flaesheim brachte wenig zustande, also stand die Null.

Nach der Pause schwinden die Kräfte

„Es war wohl leider klar, dass irgendwann die Kräfte vielleicht nicht mehr reichen würden“, berichtet Sandkühler vom zweiten Abschnitt, in dem nach 58 Minuten schließlich doch das 0:1 fiel.

Keeperin Laura Alies wurde beim Schuss etwas die Sicht genommen, vielleicht stand sie auch einen Meter zu weit vorm Gehäuse. Jedenfalls war der Versuch von Nicole Fimpler drin. Und als die SuS-Spielerin acht Minuten später auch noch das zweite Tor nachlegte, wussten alle, dass diese – personell betrachtet – einseitige Angelegenheit entschieden war.

Der Strafstoß der Gastgeberinnen zum 3:0-Endstand durch Miriam Kuhnke in der Nachspielzeit hatte nur noch für Freunde von Fußballstatistiken Bedeutung. „Ich ziehe meinen Hut vor den Reservespielerinnen, wie die sich heute für den Verein reingekniet haben“, lobte Sandkühler seine Rumpftruppe.

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