Judo: Budo Mugen Gronau
Doppel-Gold in Gelsenkirchen

Gronau -

Erst das Bezirkseinzelturnier in Gelsenkirchen mit einer Ausbeute von sechs Medaillen, anschließend die Westdeutsche Mannschafts-Meisterschaft der Altersklasse U14 – ereignisreicher hätte es für die Judoka von Budo Mugen Gronau kaum zugehen können.

Mittwoch, 09.10.2019, 16:00 Uhr
Artjom Werner, Falk Manthey, Maxim Iskam (hinten von links) sowie Jurij Sonnengrün, Sven Manthey und Neil Tabel waren für Budo Mugen Gronau in Gelsenkirchen im Einsatz.
Artjom Werner, Falk Manthey, Maxim Iskam (hinten von links) sowie Jurij Sonnengrün, Sven Manthey und Neil Tabel waren für Budo Mugen Gronau in Gelsenkirchen im Einsatz. Foto: Verein

Allerdings standen die Titelkämpfe mit dem Team unter keinem guten Stern. Die Auslosung wollte es so, dass die Dinkelstädter, die mit den Judo Giants Ibbenbüren als Kampfgemeinschaft an den Start gingen, es gleich mit dem späteren Westdeutschen Meister vom Brühler TV zu tun bekamen.

Dieser Kampf ging verloren, ehe Budo Mugen und Ibbenbüren in den beiden folgenden der Trostrunde gegen DJK Eintracht Borbeck und JC 71 Düsseldorf nicht stark genug auftrumpften, um zumindest noch weiter um Bronze zu kämpfen. „Wir können auf NRW-Ebene zwar schon mithalten, auch wenn die vorderen Plätze noch nicht ganz in Reichweite sind“, zeigte sich Trainerin Sandra Manthey hinterher mit der Leistung zufrieden.

Gute Resultate im Ruhrpott

Zumal das Turnier in Gelsenkirchen mit je zwei Gold-, Silber und Bronzemedaillen deutlich erfolgreicher verlaufen war.

Sven Manthey (Altersklasse U13, Gewichtsklasse bis 33,1 kg) gewann seine ersten beiden Kämpfe in Sekundenschnelle mit einem Schulterwurf. Im dritten Kampf traf er auf den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Maksims Senzjuks aus Ochtrup. Auch hier punktete der Gronauer mit Seoi-Nage und entschied die Sache im anschließenden Haltegriff für sich.

Artjom Werner macht es spannend

Spannender machte es bei seiner Goldmedaille Artjom Werner (U13, bis 33,7 kg). Nachdem er seinen Auftaktkampf souverän gewann, wurde er danach ausgekontert. Im dritten Versuch bekam Werner seinen Gegner durch konsequentes Nachgehen in einen Haltegriff, der den Kampf vorzeitig für ihn entschied. Da alle Kontrahenten jeweils eine Niederlage kassiert hatten, gab die Unterbewertung den Ausschlag. Hier hatte Artjom Werner knapp die Nase vorn und freute sich über Gold.

Jurij Sonnengrün (U10, bis 26,8 kg) und Maxim Iskam (U13, bis 50,5 kg) holten Silber, Neil Tabel (U13, bis 32,5 kg) und Falk Manthey (U18, 60,3 kg) Bronze.

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