Fußball: Kreisliga A1
FC Epe 2 tütet dritten Saisonsieg ein

Epe -

„Die guten Sonntage gehen dann so aus“, freute sich Bernd Meyer, dass es mit dem dritten Saisonsieg für den Aufsteiger spät, aber eben nicht zu spät klappte. 3:2 (1:0) besiegte die zweite Mannschaft des FC Epe die Sportfreunde aus Ammeloe am elften Spieltag in der Kreisliga A1.

Sonntag, 13.10.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 22:10 Uhr
Volle Kraft voraus: Obwohl FC Epes Reserve gegen Ammeloe das zwischenzeitliche 2:2 verkraften musste, wollten die Bülten-Kicker den Sieg mehr. Am Ende gewann die Meyer-Elf verdient mit 3:2.
Volle Kraft voraus: Obwohl FC Epes Reserve gegen Ammeloe das zwischenzeitliche 2:2 verkraften musste, wollten die Bülten-Kicker den Sieg mehr. Am Ende gewann die Meyer-Elf verdient mit 3:2. Foto: Stefan Hoof

Tragischer Held war in den Bülten Gästespieler Mike Nienhaus . Denn der erzielte in der zweiten Hälfte zunächst den 2:2-Ausgleich (65.), ehe er die Kugel dann allerdings auch sieben Minuten vor dem Abpfiff ins eigene Tor bugsierte und so der FC-Reserve mit zum Sieg verhalf. „Auch wenn das vielleicht etwas glücklich war: Die Mannschaft hat deutlich gezeigt, dass sie diesen Erfolg unbedingt wollte, das dritte Tor erzwungen und den Sieg dann eingetütet“, fand Meyer , dass die Partie mit dem gerechten Sieger beendet worden war.

In den ersten Abschnitt startete Epe forsch. „Wir haben direkt den Ton angegeben“, sah es Bernd Meyer genauso – und kurz darauf die verdiente 1:0-Führung der Hausherren durch Ben van Almsick nach schönem Zuspiel von Robert Hinkelmann (15.). So einseitig blieb es jedoch nicht. Denn weil die Eperaner anschließend deutlich nachließen, kam Ammeloe folgerichtig besser ins Spiel, was Meyer ebenso ärgerte: „Da haben wir dem Gegner zu viel Leine gegeben. Das ist erst kurz vor der Pause besser geworden, da haben wir die Partie wieder im Griff gehabt.“

Als zudem Ben van Almsick direkt nach Wiederanpfiff das 2:0 gelang, sah der Aufsteiger schon wie der Sieger aus. Aber Ammeloe gab sich eben noch nicht geschlagen. Erst Bernd Gericks (60.), dann besagter Mike Nienhaus glichen per Doppelschlag (65.) aus.

Die FC-Reserve schüttelte sich also einmal kurz, drückte dann wieder aufs Tempo und belohnte sich am Ende doch noch.

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