Fußball: Landesliga Frauen
Fortuna Gronau „erschwimmt“ sich einen Punkt

Gronau -

Dass Fortuna Gronaus Fußballerinnen einen 1:0-Vorsprung beim BSV Brochterbeck nicht über die Zeit brachten und es somit auch verpassten, sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen, nahm Karl-Heinz Sandkühler mit Humor.

Montag, 21.10.2019, 16:00 Uhr
Auf patschnasser Asche trennten sich der BSV Brochterbeck und Fortuna Gronau im Kellerduell 1:1.
Auf patschnasser Asche trennten sich der BSV Brochterbeck und Fortuna Gronau im Kellerduell 1:1. Foto: Jörg Wahlbrink

„Wenigstens haben jetzt alle ihr Seepferdchen-Abzeichen in der Tasche“, kommentierte der Coach der Blau-Schwarzen das 1:1 (0:0)-Unentschieden, das bereits fünfte in der aktuellen Saison.

Ärgerlich bleiben die zwei verlorenen Punkte dennoch. Weil Fortuna andernfalls nicht nur diesen einen Platz rauf auf Rang elf geklettert wäre, sondern nach Zählern bis zum Achten der Landesliga , SC Gremmendorf, aufgeschlossen hätte. „Unter all diesen Rahmenbedingungen muss ich das 1:1 akzeptieren“, gab Sandkühler hinterher zu.

Praktisch mit dem Anpfiff setzte am Sonntagnachmittag der große Regen ein. „Davor hatte die dritte Mannschaft von Brochterbeck schon ganze Arbeit geleistet und den Ascheplatz ordentlich umgewühlt“, wurde es für Sandkühler und seine Schützlinge nicht wirklich besser. Zur Pause war der Platz eine einzige Pfütze. „An Fußball war schon lange nicht mehr zu denken. Von genau getimten Flachpässen fange ich erst gar nicht an“, so der Gronauer Übungsleiter weiter.

Einmal hatten die Bodenverhältnisse dann aber doch ein Einsehen: Bei einem schönen Steilpass von Ann-Christine Klose, der Anna-Lena Jansen erreichte. Die setzte dann Alina Kötter in Aktion. Und Fortunas Angreiferin behielt im 1:1 gegen die BSV-Keeperin Theresa Elsbecker die Nerven (61.). Die Nerven längst verloren hatte mittlerweile Brochterbecks Nadja Bischof, die kurz darauf ausgewechselt wurde, weil sie gegen Gronaus Julia Tönjann keinen Stich gesehen hatte. Und obwohl die bis dato gefährlichste Stürmerin des Gastgebers nun nicht mehr auf dem Platz stand, gelang dem BSV doch noch das 1:1. Im Strafraum aus dem Gewühl heraus fand der Schuss von Nina Ledor den Weg ins Fortuna-Tor (77.).

„Das Gegentor war irgendwie typisch für dieses Spiel, dieses Wetter und diesen Platz“, ärgerte sich Karl-Heinz Sandkühler dann doch. „Es war ein reines Zufallsprodukt. Jetzt müssen wir eben damit leben.“

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