Fußball: Bezirksliga 11
Dieses Mal ärgert Merfeld Vorwärts nicht

Epe -

Mit den Sportfreunden aus Merfeld war in den vergangenen Jahren selten gut Kirschen essen. Von den vergangenen fünf Spielen verlor Bezirksligist Vorwärts Epe gleich deren vier. Am Freitagabend allerdings wurde das Duell am Wolbertshof mit 5:0 (1:0) eine sehr klare Angelegenheit.

Sonntag, 27.10.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 16:50 Uhr
Nicht zu stoppen: Aleksandar Temelkov.
Nicht zu stoppen: Aleksandar Temelkov. Foto: Angelika Hoof

Eine deutliche Sache – mit Abstrichen. „Bis zum 1:0 haben wir uns sehr schwer getan mit der Merfelder Spielweise“, fand Trainer Dirk Bültbrun nach dem Abpfiff. Denn immer wieder segelten lange, hohe Bälle in den Eper Strafraum. Bis Aleksandar Temelkov auf der gegenüberliegenden Seite die Grün-Weißen dann doch mit 1:0 in Führung schoss (20.).

„Und jetzt bekamen wir auch immer mehr Kontrolle über dieses Spiel“, freute sich Bültbrun über die deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft je länger die Partie dauerte. Jaan Büning hätte bereits weitaus früher den zweiten Treffer nachlegen können, vergab jedoch zwei große Möglichkeiten. Also war es ein toller Freistoß von Temelkov, der Epe unmittelbar vor der Pause doch noch das beruhigende 2:0 einbrachte (44.).

Mit diesem Vorsprung im Rücken ließen die Grün-Weißen dann unter Flutlicht nichts mehr anbrennen. Das sah auch der Coach so: „Aus Kontrolle wurde jetzt Dominanz“, haderte Bültbrun nur ein klein wenig mit der Chancenverwertung in einer ansonsten starken Partie der Hausherren am Wolbertshof.

Kapitän Florian Albers (52.), Leon Kernebeck (57.) sowie Aleksandar Temelkov zum Dritten (63.) hatten dafür gesorgt, dass schon nach einer guten Stunde ganz klare Verhältnisse herrschten. Merfeld unterdessen war nur noch auf Schadensbegrenzung bedacht und tat nichts mehr fürs Spiel.

Später bemerkte deswegen auch Dirk Bültbrun, dass er tatsächlich „keine nennenswerte Chance der Gäste“ auf seinem Zettel notiert hatte. „Das wiederum spricht für unsere konsequente Defensivarbeit im Kollektiv“, lobte der Trainer auch die Abwehr-Abteilung seiner Elf.

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