Fußball: Frauen-Landesliga 3
Borussia Emsdetten zu clever für Fortuna Gronau

Gronau -

Fortuna Gronau hat im Abstiegskampf der Frauenfußball-Landesliga keine Bonuspunkte verbuchen können. Gegen Spitzenreiter Borussia Emsdetten kassierten die Blau-Schwarzen eine 0:3 (0:0)-Niederlage.

Montag, 28.10.2019, 16:08 Uhr aktualisiert: 28.10.2019, 17:09 Uhr
Ann-Christine Klose kommt heran geflogen, Jacqueline Eckelmann ist auch zur Stelle, Keeperin Michelle Mertens erwartet den Schuss. Gegen Spitzenreiter Borussia Emsdetten stimmte die kämpferische Leistung. Dennoch musste sich Fortuna 0:3 geschlagen geben.
Ann-Christine Klose kommt heran geflogen, Jacqueline Eckelmann ist auch zur Stelle, Keeperin Michelle Mertens erwartet den Schuss. Gegen Spitzenreiter Borussia Emsdetten stimmte die kämpferische Leistung. Dennoch musste sich Fortuna 0:3 geschlagen geben. Foto: Angelika Hoof

Was sich deutlich anhört, gestaltete sich auf dem Grün durchaus ausgeglichen. „Ich würde von einer unglücklichen Niederlage sprechen“, beurteilte Fortunas Coach Karl-Heinz Sandkühler die Partie, „die cleverere Mannschaft hat sich durchgesetzt und gewonnen.“ Was sich auch in der konsequenteren Chancenverwertung äußerte. Bei etwa gleicher Verteilung der Möglichkeiten traf Emsdetten eben dreimal, Gastgeber Fortuna überhaupt nicht.

Zu allem Übel gaben die Gastgeberinnen nicht nur die drei Punkte ab, sondern verloren auch noch Meike Scholten und Maryam Elmas durch Knieverletzungen. Bitter, wo doch der Kader ohnehin schon so klein ist und die Bank nach den Auswechselungen leer war.

Den Verlauf der ersten Halbzeit beurteilte Sandkühler noch als „ganz optimal“. Fortuna zeigte sich gut eingestellt, es wurde gut verschoben, vollkommen gerecht sei das 0:0 zum Seitenwechsel gewesen.

Fortuna Gronau unterliegt Spitzenreiter Borussia Emsdetten

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Doch nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff war der Klassenprimus in Person von Jule Uhlenbrock zur Stelle, als nacheinander Jacqueline Eckelmann und Ann-Christine Klose am Ball vorbei rutschten. „Da haben wir den Wiederbeginn verpennt“, musste Sandkühler eingestehen.

Gleichwohl bescheinigte er seiner Mannschaft weiterhin eine gute kämpferische Leistung. Und in der 55. Minute war eigentlich der Ausgleich fällig. Zunächst traf Anna-Lena Jansen nur die Latte. Der abprallende Ball sprang Julia Tönjann auf den Oberschenkel, von dort aber ins Toraus statt ins leere Tor. Da war sie dahin, die Topchance schlechthin für Gronau.

Mit einem Doppelschlag in der 75. und 78. Minute räumte Emsdetten danach die letzten Zweifel am Favoritensieg weg. „Schade“, meinte Sandkühler, „meine Mannschaft hat alles in die Waagschale geworfen.“

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