Handball: Landesliga
Vorwärts Gronau hat gegen Spitzenreiter TV Verl wenig zu verlieren

Gronau -

Als Außenseiter ein Spiel gegen den Tabellenführer zu bestreiten, läuft motivationstechnisch in der Regel als Selbstläufer. So ist sich auch Vorwärts Gronaus Trainer Adam Fischer nicht zu schade, eine Floskel zu bedienen: „Wir können nur gewinnen.“ Nach dem Auftritt gegen Münster 08 schiebt er jedoch auch eine Klarstellung nach.

Freitag, 08.11.2019, 12:00 Uhr
Keinen Knöchelbruch, sondern „lediglich“ eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zog sich Sascha Wensing (r.) in der Vorwoche gegen Münster 08 zu.
Keinen Knöchelbruch, sondern „lediglich“ eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zog sich Sascha Wensing (r.) in der Vorwoche gegen Münster 08 zu. Foto: Angelika Hoof

„Die Fronten sind geklärt. Es liegt aber an uns, ob wir mit oder ohne Punkte als Sieger vom Feld gehen“, sagt er. Die Einstellung müsse passen. Groß Tacheles reden musste er unter der Woche im Trainingsbetrieb nicht. Die Mannschaft wisse, was der Coach erwartet. Die Vorbereitung hin zum Verl-Spiel lief besser ab, als noch jene vor einer Woche.

Dass der TV nicht unschlagbar ist, beweist das jüngste Match gegen Friesen Telgte. Verl lag zu beginn der zweiten Halbzeit mit acht Treffern hinten, bog den Rückstand aber noch zu einem 24:23-Sieg um. „Der TV ist mental sehr stark und homogen besetzt“, weiß Fischer .

Verzichten muss er in den kommenden Wochen auf Sascha Wensing. Seine Verletzung aus dem Nullacht-Spiel entpuppte sich glücklicherweise nicht als ein Bruch, sondern „lediglich“ als eine Bänder-Blessur. Dafür steht Jan Stienemann wieder zur Verfügung.

Vorwärts weicht zudem in die Sporthalle an der Gasstraße in Epe aus – zu einer ungewohnten Anwurfzeit. Für Fischer kein großes Problem, denn er hofft trotzdem auf einen Heimvorteil: „Das wird gemütlich. Die Fans sitzen einem dort regelrecht im Nacken.“

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