Fußball: Bezirksliga 11
„Das war wirklich wunderbar!“

Epe -

Als Darius Brüggemann seine Kollegen nach einer guten Viertelstunde und seinem verwandelten Handelfmeter zur Gratulation in Empfang nahm, da ahnten die Gäste aus Olfen wohl noch nicht, dass sie Vorwärts Epe besser nicht zu sehr hätten reizen sollen.

Sonntag, 10.11.2019, 19:30 Uhr
Auch Justin Bauer (Mitte) beteiligte sich am Torfestival der Grün-Weißen. Mit 6:1 fegte Vorwärts Epe am Wolbertshof den SuS aus Olfen vom Platz.
Auch Justin Bauer (Mitte) beteiligte sich am Torfestival der Grün-Weißen. Mit 6:1 fegte Vorwärts Epe am Wolbertshof den SuS aus Olfen vom Platz. Foto: Angelika Hoof

Denn obwohl der Bezirksligist vom Wolbertshof personell alles andere als gut aufgestellt in diese Begegnung ging, brannte er nach dem 0:1 ein Fußball-Feuerwerk ab. Ein Dutzend Mal jubelten die Grün-Weißen bei ihrem 6:1 (3:1)-Kantersieg gegen den SuS. Und der Erfolg hätte durchaus noch deutlicher ausfallen können.

Dass Olfen überhaupt die Führung gelungen war, war schmeichelhaft. Weil Vorwärts sofort im Match war, drückend überlegen. Und die Reaktion der Mannschaft auf den Rückstand gefiel auch dem Coach: „Die ersten 45 Minuten haben wir ein Spiel auf ein Tor gesehen“, meinte Dirk Bültbrun nach dem Schlusspfiff.

Das Schützenfest nimmt seinen Lauf

Florian Albers, der zuvor noch den Handelfmeter verursacht hatte, leitete in der 23. Minute das Schützenfest am Wolbertshof ein, Justin Bauer setzte es nur sechs Minuten später mit dem 2:1 fort. Marcel Deelen erzielte in der 31. Minute schließlich den 3:1-Pausenstand. „Damit war SuS Olfen wirklich noch gut bedient. Wir hätten heute auch fünf, sechs oder sogar sieben Tore erzielen können“, fand Bültbrun.

Weil der Kader der Eperaner nur dünn besetzt war, hatte der Vorwärts-Trainer unter anderem Mario Carneiro aus der Zweiten von Beginn an nominiert. Einen weiteren Reservespieler brachte Bültbrun nach 65 Minuten: Hendrik Huesmann . Und der avancierte im zweiten Abschnitt dann prompt zum Matchwinner.

Matchwinner aus der zweiten Reihe

Als Huesmann nämlich kurz darauf den Ball durchgesteckt bekam, ließ er sich nicht zwei Mal bitten und schloss mit einem wunderschönen Heber über den SuS-Torwart hinweg zum 4:1 ab (72.). Gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn: „Nach der Pause haben wir uns zugegeben eine kleine Schwächephase gegönnt. Da haben wir zu wenig Tempo im Spiel gehabt, standen nicht mehr ganz so kompakt“, analysierte Dirk Bültbrun den zweiten Abschnitt.

Mit dem vierten Tor im Rücken allerdings lief es für Vorwärts nun wieder deutlich besser. Ganz besonders für Huesmann, der auch noch ein zweites Tor nachlegte (81.). Und beim 6:1-Schlusspunkt in Person von Luca Laufer trat der Reservespieler dann noch als Vorarbeiter in Erscheinung.

„Auch wenn unsere Personallage nicht so rosig ausgesehen hat und mit diesem Ergebnis auch nicht zur rechnen war: Alle waren heute bereit, ihr Bestes zu geben“, lobte Dirk Bültbrun die geschlossene Mannschaftsleistung. „Auch die Spieler, die so manches Mal vielleicht nur in der zweiten Reihe stehen. Das war wirklich wunderbar!“

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