Judo: U13-Westfalenmeisterschaft
Timon Kaiser besteigt den Thron

Gronau -

Judoka Timon Kaiser von Budo Mugen Gronau ist Westfalenmeister der U13 in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm. Ein fünfter Platz von Sven Manthey (bis 37 kg) und ein siebter Rang von Maxim Iskam (bis 55 kg) rundeten das gute Gronauer Ergebnis ab.

Mittwoch, 13.11.2019, 18:00 Uhr
Timon Kaiser (rechts) wurde in Münster Westfalenmeister. Seine Vereinskameraden Maxim Iskam (links) und Sven Manthey (Mitte) erreichten ebenfalls gute Platzierungen.
Timon Kaiser (rechts) wurde in Münster Westfalenmeister. Seine Vereinskameraden Maxim Iskam (links) und Sven Manthey (Mitte) erreichten ebenfalls gute Platzierungen. Foto: Verein

Das Trio aus der Dinkelstadt hatte sich über die Kreis- und Bezirksmeisterschaft für dieses Turnier in Münster qualifiziert. Bei jener Bezirksmeisterschaft hatte Timon Kaiser als Fünfter nur haarscharf noch das Ticket für den Saisonhöhepunkt der U13 gezogen. In der Domstadt allerdings präsentierte sich der junge Judoka nun in großartiger Form.

Drei Mal dominierte er den Griffkampf und gewann vorzeitig durch Tai-otoshi. Damit stand Kaiser im Finale. Hier musste der Zwölfjährige über die volle Kampfzeit gehen, punktete aber wieder mit Tai-otoshi und feierte so den größten Erfolg seiner bisherigen Judo-Laufbahn.

„Timon hat heute so etwas wie das Turnier seines Lebens gekämpft. Ganz konsequent hat er mit seinen Techniken angegriffen und sich so den Erfolg verdient“, freute sich auch Trainerin Sandra Manthey.

Manthey im Pech: Platz fünf

Sven Manthey brachte sich derweil mit zwei Siegen durch Schulterwürfe ins Halbfinale. Dort unterlag er dem späteren Westfalenmeister knapp und unglücklich. Im Kampf um Bronze fand er dann nicht mehr zu seiner Linie und landete – wie schon im vergangenen Jahr – auf dem undankbaren fünften Platz.

Maxim Iskam unterlag im Viertelfinale durch O-goshi und musste in die Trostrunde. Dort gewann er einen Kampf ebenfalls durch O-goshi. Anschließend unterlag er durch Haltegriff und wurde damit Siebter.

Trainerin Manthey: „Sven hatte im Halbfinale Pech, wo er hat seinen Kampf dominierte. Im Bronzekampf war danach die Luft raus. Maxim hat noch ein weiteres Jahr in der U13 vor sich und Zeit, sich zu verbessern.“

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