Sportschützen: Westfalenliga
Erste Pleite, aber weiter Platz zwei

Epe -

Zwei Punkte geholt, zwei verloren – so lautet die Bilanz der Auswärtsfahrt der Vereinigten Sportschützen Epe nach Lennetal. „Unterm Strich sind wir zufrieden mit der Ausbeute, das Quäntchen Glück zum Doppelerfolg blieb uns nur knapp verwehrt“, meinte VSS-Trainerin Christiane Broders nachher.

Mittwoch, 13.11.2019, 20:00 Uhr
Irgendwo im Nirgendwo: Lucy Werner lief hochkonzentriert in den beiden Wettkämpfen zur Bestform auf. Gegen Lennetal erreichte sie starke 391 Ringe.
Irgendwo im Nirgendwo: Lucy Werner lief hochkonzentriert in den beiden Wettkämpfen zur Bestform auf. Gegen Lennetal erreichte sie starke 391 Ringe. Foto: Stefan Hoof

Dass sich die Leistungen bei einigen Schützinnen nicht auf Top-Niveau bewegten, lag daran, dass einige durch Erkältung und Grippe angeschlagen waren. „Der Kampfgeist war aber da, sodass wir nur wenige Einzelpunkte haben liegen lassen müssen“, betont Broders .

In Summe bedeutete das eine knappe 2:3-Niederlage gegen Deiringsen zu Beginn. In guter Form hätten hier Johanna Buntkowski (379:382 gegen Philipp Rogner) und Leonie Kühlkamp (374:381 gegen Nina Rogner) ihre Duelle an den Positionen drei und fünf sicherlich gewonnen. Doch an diesem Tag sollte es nicht sein. Auch für Katharina Rekers (392) war Iris Groenenboom mit 396 Ringen zu stark. Lucy Werner punktete gegen Carmen Leonie Wulf mit sehenswerten 388:384 Ringen, ebenso wie Sophia Benterbusch beim 383:376 gegen Emily Sauerland.

Spannung und fast ein Stechschuss

Besser lief es dann im zweiten Wettkampf des Doppelspieltags gegen Gastgeber Lennetal, in dem Epe mit 4:1 die Oberhand behielt. Für die angeschlagene Leonie Kühlkamp lief Claudia Sundermann auf, die allerdings beim 364:373 gegen Arnd Klein unter ihren Möglichkeiten blieb, da sie durch Erkältung und Virusinfektion auch vorbelastet war.

Beim 379:378-Endstand zwischen Sophia Benterbusch und Eric Marl wurde es zum Ende hin besonders spannend. Und auch im Zweikampf zwischen Johanna Buntkowski (377) und Jessica Bos (374) sah es lange nach einem Stechschuss aus. „Besonders wichtig war, dass wir an den ersten beiden Positionen dominierten. Das war schon mal die halbe Miete“, kommentiert Broders das Geschehen an der Schießlinie.

Rekers und Werner überzeugen

Katharina Rekers (390:383 Ringe gegen Kerstin Appelbaum) und Lucy Werner (391:385 Ringe gegen Stefanie Appelbaum) zeigten ihre Klasse und bildeten das Fundament für den Sieg.

Mit sechs Mannschaftspunkten und 15:5 Einzelzählern bleibt Epe auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer Hubertus Elsen III.

Am 8. Dezember kommt es zwischen beiden Topteams zum direkten Kräftemessen. Außerdem steht der dann ausrichtende BSV Holzwickede auf dem Spielplan, der als Tabellendritter nach oben angreifen will.

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