Fußball: Kreisliga A1
Fortuna rührt erfolgreich Beton an

Schöppingen -

Das kalte Wetter lockte gestern gerade einmal knapp 80 Besucher ins Schöppinger Vechtestadion, in dem Gastgeber ASC auf die Elf von Fortuna Gronau traf. Wirklich belohnt fürs Ausharren wurde nur der Gästeanhang.

Sonntag, 17.11.2019, 21:00 Uhr
Turm in der Schlacht: Spätestens bei Gronaus Schnapper Jonas Böcker war am Sonntagnachmittag vor enttäuschender Kulisse im Vechtestadion für die Hausherren Endstation.
Turm in der Schlacht: Spätestens bei Gronaus Schnapper Jonas Böcker war am Sonntagnachmittag vor enttäuschender Kulisse im Vechtestadion für die Hausherren Endstation. Foto: Angelika Hoof

Alle anderen Zuschauer erlebten zumindest ein mit sechs Gelben und einer Gelb-Roten Karte farbenfrohes und hitziges Meisterschaftsspiel beider Teams.

Aus dem ging am Ende Fortuna Gronau mit 2:0 (1:0) als Gewinner hervor. „Ein verdienter Sieg für Fortuna, denn wir haben kein Mittel gefunden, die gegnerische Abwehr zu überwinden“, gab sich ASC-Trainer Rafael Figueiredo in seiner Einschätzung nachher als sportlich fairer Verlierer. Vor allem lag der Coach damit komplett richtig.

Es hätte allerdings auch anders kommen können. Gerade einmal drei Minuten war die Partie alt, als ASC-Stürmer Maik Menke über die linke Seite frei auf das gegnerische Tor zulief und den Führungstreffer auf dem Fuß hatte. Doch Fortuna-Keeper Jonas Böcker gelang es, das Leder mit dem Schienbein gerade noch zur Ecke abzulenken.

Temjanovski schockt den ASC

Fortan plätscherte die Partie gut 20 Minuten vor sich hin. Denn sowohl die Grün-Weißen als auch die Blau-Schwarzen versuchten einzig und alleine, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und auf Fehler des Gegners zu warten. In der 26. Minute war genau dies der Fall, als Hatem Piso das Leder zu Florian Temjanovski passte, der es über ASC-Keeper Jens Kortüm hinweg zum 1:0 in die Maschen lupfte.

„Die Fortunen waren bis dahin nicht wirklich in die Nähe unseres Strafraums gelangt, sodass dieser Treffer für uns quasi aus dem Nichts kam“, ärgerte sich Rafael Figueiredo.

Fortunas Bollwerk bröckelt nicht

Nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild. Während die Gästeabwehr gut gestaffelt stand, effizient verteidigte und die Bälle weit heraus schlug, rannten sich die Hausherren ein ums andere Mal in diesem Bollwerk fest.

Und auf der anderen Seite nutzte der eingewechselte Marcel Bösel ein Zuspiel von Marcel Ameis und schlenzte in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand ein.

„Nach zwei Niederlagen in Folge wollten wir natürlich endlich wieder einmal zu null spielen und eine gute Leistung abliefern“, erklärte Orhan Boga ein Stück weit erleichtert. Seine Hoffnung auf drei Zähler kombiniert mit einer Partie, in der seine Kicker endlich einmal den Kopf frei kriegen sollten, ging in Erfüllung.

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