DFB-Ausbilderzertifikat
Warum Werner Hölscher wieder die Schulbank drückte

Gronau/Alstätte -

Wer das DFB-Ausbilderzertifikat anstrebt, muss einiges einbringen: vor allem viel Fachwissen und Zeit sowie die Bereitschaft, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

Sonntag, 01.12.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 05:00 Uhr
Dirk Haveloh, Frank Bajorath und Werner Hölscher (v.l.) haben jetzt in der Sportschule Hennef das DFB-Ausbilderzertifikat erhalten.
Dirk Haveloh, Frank Bajorath und Werner Hölscher (v.l.) haben jetzt in der Sportschule Hennef das DFB-Ausbilderzertifikat erhalten. Foto: privat

Dirk Haveloh (VfB Alstätte), Frank Bajorath ( SpVgg Vreden ) und Werner Hölscher (FC Epe) haben die Ausbildungsmühen auf sich genommen. Jetzt wurde ihnen in der Sportschule Hennef das begehrte DFB-Zertifikat ausgehändigt.

„Wir werden natürlich die neu erlangten Kenntnisse ab sofort in die Aus- und Fortbildung der Trainer einfließen lassen“, erklärt Werner Hölscher. Somit profitieren die Vereine im Gebiet des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld direkt von der Qualifizierungsoffensive des DFB .

Voraussetzung zur Erlangung des DFB-Ausbilderzertifikats ist die B-Lizenz oder eine bestandene Schiedsrichterprüfung. Außerdem ist ein Nachweis über mindesten 80 Einheiten praktischer Lehrtätigkeit vorzulegen.

Innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren sind zudem vier Ausbildungsmodule mit insgesamt weiteren 70 Lerneinheiten zu absolvieren: zunächst das Online-Modul „Lernen erfolgreich gestalten“ sowie anschließend in Lehrgängen (Präsenzphasen) die Module Methoden-, Sozial- und Medienkompetenz. Das DFB-Ausbilderzertifikat wird durch den DOSB und seine Landessportbünde anerkannt und ist alle drei Jahre durch den Besuch weiterer Fortbildungen zu erneuern.

Der DFB will damit die in den Vereinen in Schlüsselfunktionen ehrenamtlich Tätigen wie zum Beispiel Trainer, Schiedsrichter, Jugendleiter, Vereinsmanager und Vorstände unterstützen.

Denn um diese Schlüsselfunktionsträger bestmöglich zu begleiten, sind unterstützende und praxisorientierte Lernangebote erforderlich. Bei der qualitativen Umsetzung kommt wiederum den haupt- und ehrenamtlichen Lehrkräften eine zentrale Bedeutung zu: Sie gestalten letztlich vor Ort die Lernprozesse bei den Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und entscheiden damit maßgeblich, welche Wirksamkeit und Veränderungen die Lernangebote auf der Vereinsebene entfalten.

So unterstützt der Fußball-Dachverband mit dem „DFB-Ausbilderzertifikat“ seine Regional- und Landesverbände im Rahmen der Qualifizierungsoffensive.

Dies geschieht insbesondere durch eine qualifizierte Weiterbildung der etwa 1500 Lehrkräfte im Hauptamt und auf Honorarbasis. Diese schulen bundesweit jährlich über 100 000 Menschen, teilt der DFB mit.

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