Fußball: Bezirksliga 11
FC Epe hat Glück im Unglück: Hippers nimmt Maß

Epe -

Viel fehlt jetzt wirklich nicht mehr. Und dann dürften sie in den Bülten ein wirklich besinnliches Weihnachtsfest feiern. Ein 2:1 (1:1) gegen den VfL Billerbeck machte es möglich.

Sonntag, 01.12.2019, 19:06 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 15:25 Uhr
Kilian Voss (rechts) und der FC Epe schmissen gegen Billerbeck kämpferisch viel in die Waagschale, überzeugten ebenso spielerisch.
Kilian Voss (rechts) und der FC Epe schmissen gegen Billerbeck kämpferisch viel in die Waagschale, überzeugten ebenso spielerisch. Foto: aho

Denn nachdem Bezirksligist FC Epe mit Platz acht in die Saison gestartet und nach acht Spieltagen am Tabellenende angekommen war, kletterte die Mannschaft von Andre Hippers am ersten Advent erstmals wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz.

Auch wenn der Dreier unter dem Strich verdient war und man Hippers These folgen konnte, wonach die Hausherren in den Bülten „klar mehr für dieses Spiel investiert hatten“ – am seidenen Faden hingen zumindest zwei Punkte trotzdem. Denn um ein Haar wäre eine Schiedsrichterentscheidung dem FC Epe zum Verhängnis geworden.

Eine Viertelstunde vor dem Ende nämlich wurde Spielertrainer Hippers gefoult, doch er brachte den Ball dennoch an den Mann. Timo Schönherr stand auf einmal völlig frei, aber der Unparteiische entschied sehr voreilig auf Freistoß – und nahm dem FCE so diesen Vorteil. Glück im Unglück hatten die Blauen nur deswegen, weil Hippers beim fälligen Freistoß ganz exakt Maß nahm und zum 2:1-Sieg vollstreckte.

Baumann zeigt seine Klasse

„Da war es dann egal, was zuvor gepfiffen worden war“, grinste Epes Coach, bestätigte ebenso: „Der Referee war nach dem Match noch bei mir und hat seine Erleichterung zum Ausdruck gebracht, dass sein Fehler keine Folgen hatte, weil er uns diese Großchance geraubt hatte.“

Doch zurück zum Anfang. Die Fans der Eper Elf sahen einen engagierten Auftritt ihrer Truppe. In der ersten Drangphase erzielte Philipp Hörst prompt das 1:0, das bis zum Pausentee Bestand haben sollte. Etwas zu wenig angesichts des Chancenverhältnisses. Etwas glücklich, weil Niklas Baumann ein Mal auch seine ganze Klasse zeigen musste, damit Billerbeck nicht jubeln durfte.

Taten die Gäste direkt nach dem Seitenwechsel allerdings dann doch (47.). „Wir haben kurz den Faden verloren, sogar Glück gehabt. Auch ein 1:2 lag ein Mal in der Luft“, so Andre Hippers. „Anschließend haben wir uns wieder gefangen, dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt – und eben verdient gewonnen.“

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