Volleyball: Endspiel um den Kreispokal
Favorit Westfalia Epe macht es spannend

Epe -

Besser hätte das neue Jahr für die Volleyballer des TV Westfalia Epe gar nicht beginnen können. Im Finale um den Kreispokal setzte sich der Landesligist bei der Raesfelder VG nach einer spannenden Partie in fünf Sätzen durch.

Dienstag, 07.01.2020, 17:54 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 18:03 Uhr
Der TV Westfalia Epe ging als Favorit in das Endspiel um den Kreispokal. Zunächst lief auch alles glatt für den Landesligisten, dann kam Gastgeber Raesfeld besser zur Geltung. Doch beim Abpfiff jubelten doch die Eperaner.
Der TV Westfalia Epe ging als Favorit in das Endspiel um den Kreispokal. Zunächst lief auch alles glatt für den Landesligisten, dann kam Gastgeber Raesfeld besser zur Geltung. Doch beim Abpfiff jubelten doch die Eperaner. Foto: aho

Dabei hatte es zu Beginn noch nach einem Spaziergang ausgesehen, später waren die Eperaner erleichtert, dass sie gewonnen hatten. „Das war ein schweres Stück Arbeit. Am Schluss steht jedoch der Gewinn des Kreispokals“, betonte Coach Manfred Klümper.

Die Rollen schienen klar verteilt. Raesfeld spielt eine Klasse tiefer im Mittelfeld der Bezirksliga. Der TV Westfalia Epe hingegen seit dieser Saison in der Landesliga . Dort nimmt Epe sogar Platz zwei ein.

Jedoch traten die Eperaner mit einer aufgrund von Verletzungen dezimierten Truppe an. Gleich drei Stammspieler mussten ersetzt werden.

So eindeutig die Rollenverteilung war, so eindeutig verlief auch der erste Satz. Die Eperaner spielten souverän und entschieden den Satz zügig mit 25:15 für sich. Im zweiten Durchgang ging es unverändert weiter. Mit 9:1 zogen die Gäste aus Epe davon. Das Pokalfinale schien von kurzer Dauer zu sein.

Doch plötzlich verlor der Favorit den Faden und bekam Probleme. Nun streuten die Eperaner zu viele Fehler in ihr Spiel ein. Das stärkte den Gastgeber, der bis hierhin kaum Akzente gesetzt hatte. Epes Vorsprung war schnell verspielt, nun ging es Ball für Ball um den Satzgewinn. Der Landesligist brachte einen Zwei-Punkte-Vorsprung knapp ins Ziel.

Die Sätze drei und vier hingegen verliefen wenig erfolgreich für die Gastmannschaft. Die Eperaner wirkten regelrecht überrascht von der kämpferischen Vorstellung der Hausherren. „Zwar waren wir spielerisch durchaus überlegen, jedoch wurden Block- und Angriffssicherung vernachlässigt“, berichtete Teamsprecher Christoph Uesbeck . Somit wurden viele Punkte leichtfertig abgegeben. Hinzu kamen individuelle Fehler, die gerade in den satzentscheidenden Szenen sehr schmerzten.

So hieß es nach vier Sätzen nicht unverdient 2:2, das Kreispokal-Finale musste im Tie-Break entschieden werden.

Hier behielt der TV Westfalia Epe die Oberhand. Trotz einer nur durchwachsenen Leistung reichte es zum Gewinn des Kreispokals.

Ausruhen auf diesen Lorbeeren will sich die Mannschaft nicht. Nun geht es am Sonntag wieder in der Landesliga um Punkte. Das Heimspiel gegen den VC Marl startet um 14 Uhr in der Sporthalle an der Gasstraße.

Es spielten für den TV Westfalia Epe:

Zuspiel: Jäger

Mitte: Volbert, Sibbing

Außen: Heming, van Loh, Gries

Diagonal: Hoffmann

Libero: Uesbeck

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