30. Ball des Sports in Gronau
Schluse.TV erstellt die Video-Porträts

Gronau -

Nur wenige Stunden sind es noch, dann wird das Geheimnis gelüftet und werden Gronaus Sportler des Jahres geehrt. Doch die Nominierten fiebern nicht nur der Bekanntgabe der Ergebnisse entgegen, sondern sind ebenso gespannt auf die Video-Präsentationen während der Vorstellung der Kandidaten in der wiederum voll besetzten Gronauer Bürgerhalle.

Freitag, 10.01.2020, 09:00 Uhr
Schluse.TV beim Dreh. Christian Terschluse ist gespannt auf die Reaktionen, wenn die Video-Porträts gezeigt werden.
Schluse.TV beim Dreh. Christian Terschluse ist gespannt auf die Reaktionen, wenn die Video-Porträts gezeigt werden. Foto: A. Hoof

Seit einigen Jahren schon übernimmt Schluse.TV diesen Part, besucht dazu die Sportler und Mannschaften beim Spiel oder Training. Im Auftrag des Gronauer Stadtsportverbandes erstellt das Drehteam Videoclips mit den Einzelsportlern und Mannschaften. Gezeigt werden diese Porträts am Samstag beim 30. Ball des Sports.

„Nach der Benennung der Kandidaten ist es meine Aufgabe, von allen Nominierten Video-Clips zu erstellen, in denen die Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften sich selbst und ihren Sport vorstellen“, erklärt Christian Terschluse . Er hat das Ahauser Unternehmen vor 13 Jahren gegründet.

Christian Terschluse ist im Jahresendspurt in Eile. Zwischen der Nominierung und dem Sportlerball liegen nur wenige Wochen. Da ist gutes Zeitmanagement gefragt und auf die Unterstützung der Nominierten zu hoffen, dass die ihre Trainingseinheiten kurzfristig für den Dreh zur Verfügung stellen. „Im Vorfeld bereite ich mich natürlich auf die Sportler vor und recherchiere im Internet, um insbesondere für das Interview auf Grundinformationen zurückgreifen zu können“, erläutert Terschluse seine Arbeitsweise.

Christian Terschluse (r.) bespricht die nächsten Schritte.

Christian Terschluse (r.) bespricht die nächsten Schritte. Foto: aho

Die Bedingungen sind für Schluse.TV unterschiedlich. Während eines Punktspiels kann er nur auf spektakuläre Szenen und Aufnahmen hoffen, muss Geduld und Zeit mitbringen. Im Training hingegen kann einiges arrangiert werden. Und mal ist es kalt und regnerisch wie beim Dreh mit den Läuferinnen des TV Westfalia Epe im Sportpark an der Laubstiege, oder können auf der anderen Straßenseite die Videos unterm schützenden Hallendach aufgenommen werden – wie etwa beim Besuch der jungen Vorwärts-Handballer.

Die staunen nicht schlecht, als Schluse.TV mit zwei Kameraleuten die Halle betritt, während die 14- bis 16-Jährigen gerade ihr Aufwärmprogramm absolvieren. „Wir hatten erst wenige Tage zuvor von unserer Nominierung erfahren, die alleine schon eine tolle Auszeichnung für die Mannschaft ist. Entsprechend groß ist die Begeisterung bei den Jungen“, betonen die beiden Trainer, Karola Westhoff und Sven Kiefer.

Während die Spieler für Angriffs- und Abwehrübungen in Teams eingeteilt werden, surrt bereits eine weiße Drohne leise über die Köpfe der Beteiligten hinweg durch die Halle. „Wir filmen die Spielszenen mit einer kleinen Kamera aus der Luft und mit der großen Kamera vom Boden aus, sodass am Ende ein lebendiger und emotionaler Clip entsteht“, erklärt Terschluse die Vorgehensweise.

Mittlerweile hat er alle zur Wahl aufgestellten Sportler besucht und alles im Kasten.

Langweilig wird dem Ahauser nie. „Vor ein paar Jahren hatte ich eine Freiwasserschwimmerin“, erinnert sich Terschluse, „die freudestrahlend im November für das Video durch den Drilandsee schwimmen musste. Es war richtig kalt, sodass wir den Dreh zwischendurch sogar unterbrechen mussten.“ Anne Wobbe vom SV Gronau wird sich daran sicherlich noch gut erinnern.

Nachdem die bewegten Bilder fertig sind, folgt der oft schwierigste Part: das Interview mit den Sportlerinnen und Sportlern. „Jemand, der nicht ständig vor dem Mikrofon steht, tut sich da schon schwer, wenn plötzlich die Kamera auf ihn gerichtet ist - erst recht, wenn der- oder diejenige noch so jung ist. Da ist dann meine Unterstützung und Motivationskunst gefragt“, spricht Terschluse aus Erfahrung. In diesen Dingen ist er Profi.

Auftakt der Sportlerwahl in Gronau

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  • Michelle Pancerz (SV Gronau)

    Foto: Angelika Hoof
  • Fabiane Meyer (l.) vom TV Westfalia Epe im Gespräch mit Diana Storost und Lisa Huwe (re.)

    Foto: Angelika Hoof
  • Stadtsportverbandsvorsitzender Werner Hölscher

    Foto: Angelika Hoof
  • Foto: Angelika Hoof
  • Foto: Angelika Hoof
  • Moderierten: Diana Storost und Lisa Huwe (re.)

    Foto: Angelika Hoof
  • Foto: Angelika Hoof
  • Foto: Angelika Hoof
  • Jil Fischer (SV Epe)

    Foto: Angelika Hoof
  • Dr. Chris Breuer vom Sponsor Urenco

    Foto: Angelika Hoof
  • Jürgen Langer (TTV Metelen)

    Foto: Angelika Hoof
  • Die Liga-Mannschaft der Vereinigten Sportschützen Epe, vertreten durch Leonie Kühlkamp (l.), Lucy Werner und Engelbert Jäger, im Gespräch mit Diana Storost (re.).

    Foto: Angelika Hoof
  • Kevin Schmitz

    Foto: Angelika Hoof
  • Christoph Leidig vom Sponsor Sparkasse Westmünsterland

    Foto: Angelika Hoof
  • Marius Heming und Jürgen Volbert (re.) von den Volleyballern des TV Westfalia Epe

    Foto: Angelika Hoof
  • Die 3 x 800 m-Staffel des TV Epe mit Fabiane Meyer, Merle Sundermann und Lina van der Wals (v.l.)

    Foto: Angelika Hoof
  • Torben Schmidt von den Handballern von Vorwärts Gronau im Gespräch mit Diana Storost und Lisa Huwe (re.)

    Foto: Angelika Hoof
  • Norbert Lünterbusch vom Sponsor Volksbank-Gronau

    Foto: Angelika Hoof
  • Eric Reckels im Gespräch mit Lisa Huwe

    Foto: Angelika Hoof

Während für die Nominierten meistens nach etwa einstündigem Dreh alles erledigt ist, beginnt für den Ahauser aber erst die Hauptarbeit. Im heimischen Studio sichtet er sein Videomaterial, fügt die besten Szenen zusammen und unterlegt sein Werk mit passender Musik.

Und dann beginnt auch für Christian Terschluse die Zeit des Wartens. Ob die Clips gelungen sind, ob sie Beifall finden, klärt sich beim 30. Ball des Sports. „Ich freu mich drauf“, versichert ein froh-gelaunter Christian Terschluse. Auch er genießt die Spannung bis zum morgigen Abend, da sind die Sportler nicht allein.

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