K+K-Cup in Münster: Westfalentag
KRV Borken holt fehlerfrei den Titel

Münster/Kreis Borken -

Beim Wettstreit um die Westfälische Mannschaftsmeisterschaft hat die Equipe des Kreisreiterverbands Borken den Titel im Springen gewonnen. Münster wurde ein Fehler am letzten Hindernis zum Verhängnis, bis dahin hätte es ein Stechen geben können.

Freitag, 10.01.2020, 13:34 Uhr
Der KRV Borken hat das Mannschaftsspringen der westfälischen Kreisverbände gewonnen. Mannschaftsführer Gerd Könemann (l.) und seine Reiter Reto Weishaupt (RV Ahaus-Ammeln), Yann Chartier und Hermann Ostendarp (beide ZRFV Borken) sowie Stefan Engbers (RFV Südlohn-Oeding) schafften den Sieg mit einem Null-Fehler-Gesamtergebnis. Zweiter wurde das Team vom Reiterverband Münster vor Steinfurt.
Der KRV Borken hat das Mannschaftsspringen der westfälischen Kreisverbände gewonnen. Mannschaftsführer Gerd Könemann (l.) und seine Reiter Reto Weishaupt (RV Ahaus-Ammeln), Yann Chartier und Hermann Ostendarp (beide ZRFV Borken) sowie Stefan Engbers (RFV Südlohn-Oeding) schafften den Sieg mit einem Null-Fehler-Gesamtergebnis. Zweiter wurde das Team vom Reiterverband Münster vor Steinfurt. Foto: privat

Neun Hindernisse, darunter eine dreifache Kombination, hatte Ingrid Klimke mit Weisse Düne fehlerfrei überwunden und war auf dem besten Wege, die Equipe des Reiterverbands Münster im Finale der Westfälischen Mannschaftsmeisterschaften ins Stechen zu bringen. Doch ein Abwurf am zehnten und letzten Sprung bedeutete das Aus, die Hoffnung auf den ersten Titel für das Quartett des Gastgebers seit 2013 war dahin.

So jubelte der Kreisreiterverband Borken, der mit einer porentief reinen Weste gewann. „Das Glück war diesmal auf unserer Seite. Aber wir waren auch mal wieder dran, waren in den vergangenen Jahren so oft im Finale. Ein großes Lob an meine Reiter, sie haben souveräne Runden gezeigt“, sagte Teamchef Gerd Könemann, der einst lange als Springpferdeausbilder bei der Station Holkenbrink gearbeitet hat.

Schon in der Qualifikation hatten Yann Chartier mit Amelia, Hermann Ostendarp mit Castodello und Reto Weishaupt drei Nullrunden in den Parcours gezaubert, sodass Stefan Engbers nicht mehr gefordert war. Da sich dies im Finale wiederholte, stand der verdiente Sieg der Borkener Equipe fest, die neben dem nötigen Glück vor allem durch ihr Können überzeugte.

Als zweitbeste Equipe zog Münster in die entscheidende Phase ein, in der sich die Geschehnisse aus der Qualifikation wiederholten. Erneut legte Eva Deimel, Münsters Mannschaftsführerin und Eröffnungsreiterin, mit Milky Way makellos vor, ehe eine nun deutlich verbesserte Ann-Kathrin Brune im Sattel von Camilla mit fünf Strafpunkten (13 waren es in der Qualifikation) ihre Teamkollegen unter Druck setzte. Nach Philipp Hartmanns erneuter Nullrunde durfte Münster bis zum letzten Klimke-Sprung auf ein Stechen mit dem KRV Borken hoffen. „Das war dann leider etwas Pech,“ meinte Deimel.

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