Handball: Landesliga Männer
Vorwärts fühlt sich auch in Epe wohl

Gronau -

Vielleicht ist es ja sogar ein gutes Omen und gar kein großer Nachteil. Denn schon in der vergangenen Saison mussten die Handballer von Vorwärts Gronau für das Kreis-Derby gegen den TV Vreden nach Epe ausweichen. Damals setzte sich der frischgebackene Landesliga-Aufsteiger klar mit 32:24 durch.

Donnerstag, 16.01.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 17.01.2020, 09:22 Uhr
Enge Kiste? Vorwärts Gronau muss erneut in Epe ran und würde sich über ein 32:24 wie im letzten Derby nicht beklagen.
Enge Kiste? Vorwärts Gronau muss erneut in Epe ran und würde sich über ein 32:24 wie im letzten Derby nicht beklagen. Foto: Angelika Hoof

In der Halle an der Eper Gasstraße erwarten die Blau-Weißen jetzt am Sonntag ab 18 Uhr abermals die Vredener. Trainer Adam Fischer jedenfalls behauptet: „Mittlerweile fühlen wir uns auch in Epe ganz wohl. Die Jungs haben sich längst damit arrangiert, das ist für uns kein Thema mehr – erst recht kein Nachteil. Wir spielen in beiden Hallen gerne, ob an der Laubstiege oder an der Gasstraße.“

Fünf Siege, ein Remis, sechs Niederlagen – so liest sich Gronaus Bilanz vor dem 13. Spieltag, der ihnen nach Möglichkeit Glück bringen soll, um dann das Punktekonto mit einem Sieg auszugleichen. Das Bemerkenswerte daran: Vier der fünf Siege feierten die Vorwärts-Handballer am Stück. Das war ihnen selbst im starken ersten Landesliga-Jahr nicht gelungen. Drei Erfolge waren es 2019. Der vierte kam am letzten Wochenende hinzu, als sich Vorwärts knapp mit 30:29 bei SF Loxten 2 durchsetzte, während der TVV beim 20:26 gegen Spitzenreiter TV Verl verlor. „Klar, dass wir den jüngsten Erfolg jetzt mit einem Sieg im Derby vergolden wollen“, macht Fischer deutlich. Personelle Veränderungen gibt es zumindest schon mal keine im Vergleich zur Vorwoche.

Starke erste Hälfte gegen Tabellenführer

Vorwärts ist also klarer Favorit gegen den Tabellenletzten der Landesliga ? Ganz so einfach ist die Sache dann wirklich nicht zum Abschluss der Hinrunde 2019/20. Zum einen hat auch Coach Fischer registriert, dass die Vredener Klassenprimus Verl in der Hamaland-Halle lange erfolgreich Paroli boten und zur Pause sogar noch 15:12 geführt hatten.

Zum anderen steht dem TV seit letztem Wochenende endlich auch wieder mit Julius Jetter einer der absoluten Schlüsselspieler zur Verfügung. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison beim 23:21-Heimsieg der Vredener gegen die Vorwärtsler war er mit sechs Treffern bester Schütze auf der Platte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7197480?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35322%2F
Nachrichten-Ticker