Handball: Herren-Landesliga
Vorwärts Gronau ist nicht zu bändigen

Gronau -

Diesen tosenden Applaus hat sich die Mannschaft redlich verdient. In einer weiteren begeisternden Partie setzen sich die Landesliga-Handballer von Vorwärts Gronau auch gegen den TV Vreden durch. 33:29 heißt es nach einem Kreisderby, das bis in die Schlussphase hinein viel Spannung und beste Unterhaltung bietet.

Montag, 20.01.2020, 15:12 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 18:16 Uhr
Fabian Moß steigt hoch, er erzielte am Sonntagabend in Epe sechs Treffer beim 33:29-Erfolg gegen den TV Vreden. Mit dem fünften Sieg in Serie glichen die Blau-Weißen ihr Punktekonto aus.
Fabian Moß steigt hoch, er erzielte am Sonntagabend in Epe sechs Treffer beim 33:29-Erfolg gegen den TV Vreden. Mit dem fünften Sieg in Serie glichen die Blau-Weißen ihr Punktekonto aus. Foto: Angelika Hoof

Für die Mannschaft von Trainer Adam Fischer ist es der fünfte Sieg in Serie. Er beschert dem Team zur Saisonmitte ein ausgeglichenes Punktverhältnis und Rang acht – und das nach einem schwachen Saisonauftakt mit mageren 3:13-Punkten nach acht Spieltagen.

Wie sehr sich die Mannschaft in den letzten Wochen gesteigert und gefunden hat, wie sehr sie den Sieg am Sonntagabend will, verdeutlichen die Schlussminuten. 29:26 führen die Blau-Weißen vor vollen Rängen, als sie sich zu Beginn der vorletzten Spielminute erst eine (58:08 Min.), dann eine zweite Zwei-Minute-Strafe (58:33 Min.) einfangen. Das Signal für die Gäste, in der Schlussphase doch noch her­anzukommen?

Aber nein, die vier verbliebenen Gronauer Feldspieler sind einfach nicht mehr zu bändigen. Maik Visschedyk über die rechte Flanke zum 30:26, Marius Schmidt in seiner unnachahmlichen, vor Energie und Kraft strotzenden Art zum 31:27, schließlich Jan Stienemann zum 32:28 und erneut Schmidt erzielen binnen 100 Sekunden in doppelter Unterzahl vier Treffer zum 33:29-Endstand und verwandeln die Halle in Epe endgültig in ein Tollhaus.

Für Adam Fischer ist es deshalb auch keine Überraschung, dass die Tribüne auch beim „Auswärtsspiel“ in Epe so gut gefüllt ist. „Weil eben dieser Funke der Begeisterung von der Platte aufs Publikum, aber auch wieder zurückspringt. Weil meine Mannschaft eben diesen absoluten Siegeswillen zeigt.“

Vorwärts Gronau siegt im Kreisderby gegen den TV Vreden

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Dabei treffen die Gronauer zum Abschluss der Hinrunde auf eine Vredener Mannschaft, die nach bislang nur zwei Saisonsiegen zwar in größter Abstiegsgefahr steckt, aber durchaus auch ihre Qualitäten mit schnellen Spielzügen und mehreren sehenswerten Toren unter Beweis stellt. Und die Gäste schaffen es auch, eine vorzeitige Entscheidung zugunsten der Hausherren lange Zeit zu verhindern.

Mehrfach ist Vorwärts zwar drauf und dran, seinen Vorsprung entscheidend zu vergrößern, da gelingt dem Tabellenvorletzten immer wieder der Ausgleich oder zu Beginn sogar mal kurz die Führung (4:5, 9:9, 14:14, 18:18, 21:21, 24:23). Erst im Finish setzen sich die Fischer-Schützlinge auf 29:25 ab, ehe sie die zwei besagten Zeitstrafen kassieren, die für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen.

Und dann ist Schluss. Die Fans klatschen, sie applaudieren. Die meisten freuen sich wohl schon auf das kommende Heimspiel am nächsten Samstag gegen Tabellennachbar SpVg. Hesselteich-Siedinghausen. Auch Adam Fischer darf nach dem Derby zufrieden Bilanz ziehen. „In der Abwehr kommen wir dem, was ich sehen möchte, immer näher. Das haben wir phasenweise schon sehr gut gemacht“, lobt er. „Viele Situationen haben wir clever gelöst. Da ist auch jeder für jeden da.“ Auch beide Torhüter fügen sich in dieses positive Gesamtbild ein.

Offensiv stehen immerhin 33 Treffer zu Buche. Wären es mehr geworden, hätte es die turbulente Schlussphase nicht gegeben.

Vorwärts Gronau: Klaas, Hockenbrink (im Tor) – M. Schmidt 12 (3/3), Moß 6, Wensing, Visschedyk 1, Stienemann 6, Woschkowiak 4, Boeing, Ibing, Lenting, T. Woltering 2, Walter (1/0), Nagelmann 2.

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