Fußball: Bezirksliga 11
Viel spielerische Qualität in den Eper Bülten

Epe -

Das erste Fußball-Halbjahr ist Geschichte. Die Vereine stecken nun in der Vorbereitung auf den Punktspielstart 2020. Der perfekte Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz. Die WN-Sportredaktion nennt Namen, Zahlen und Statistiken. Heute berichten wir aus den Bülten, wo sie beim FC Epe nach einem guten Herbst doch relativ entspannt den Jahreswechsel verbrachten. Der FC Epe mit seinem neuen Spielertrainer André Hippers kam im Herbst verspätet in Schwung. Foto: Hoof

Donnerstag, 23.01.2020, 18:00 Uhr
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Als Achter zum Auftakt gestartet, blickte der FC Epe am achten Spieltag wiederum in den Abgrund, der da heißt: Abstieg in die A-Liga. Jede Menge A in einem Satz. Nichts Ungewöhnliches, schließlich glich die Hinrunde ein wenig dem Elchtest, mit dem die A-Klasse eines renommierten Automobilherstellers 1997 für Schlagzeilen sorgte. Stabil geht eben anders. Immer wieder kassierte der FCE Gegentore direkt nach Wiederanpfiff oder wahlweise auch in der Schlussphase, in der zahlreiche sicher geglaubte Punkte noch verspielt wurden. So manche Mannschaft wäre ob der vielen Fehltritte vielleicht endgültig in sich zusammengebrochen. Doch Neu-Trainer André Hippers blieb beharrlich und trichterte seiner Elf immer wieder ein, an die spielerischen Qualitäten zu glauben. Mit Erfolg.

Zahlenspiele

Um auf einem einstelligen Tabellenplatz zu überwintern, hat es nicht ganz gereicht. Doch bis Mitte Oktober 2019 hätten ohnehin selbst die kühnsten Optimisten kaum damit gerechnet, dass die Blauen aus den Bülten tatsächlich das Jahr noch als Zehnter abschließen würden.

Bis einschließlich zum neunten Spieltag hatte der FC Epe es schließlich erst auf fünf Punkte gebracht. Weitere neun Partien später waren es auf einmal dann 22 Zähler und noch dazu mit 31:27 ein positives Torverhältnis.

Sechs Siegen und vier Unentschieden stehen acht Pleiten gegenüber. Noch gestaltet sich die Bilanz der Punktausbeute also leicht negativ.

Mit 27 Gegentoren allerdings rangiert die Hippers-Elf schon jetzt defensiv auf den vorderen Plätzen. Es sind eben „nur“ 31 Tore, die Epe vorne noch häufig zu harmlos erscheinen lassen. Wenngleich dies auch nicht ein absolut schlechter Wert ist.

Aber die Torausbeute war definitiv eine der großen Schwächen beim Bezirksligisten aus den Bülten. Die Heimbilanz wiederum passt. Zu Hause verlor der FC erst zwei Mal. Auswärts indes sieht es genau andersherum aus. Hier schafften die Eperaner lediglich zwei Siege. Das ist ausbaufähig.

Der erste Dreier gelang dem FC Epe im zweiten Heimspiel. Mit 4:2 gewannen die Blauen an einem Freitagabend Ende August gegen Aufsteiger VfB Alstätte. Weil schon zum Saisonstart das Eper Derby in den Bülten beim 0:0 nicht verloren wurde, war die Welt da noch in Ordnung.

Serientäter

Aber dann! Fünf Mal in Serie verloren die Blauen und wurden bis ans Tabellenende durchgereicht. Im sechsten Match ohne Dreier reichte es gegen den SV Gescher auch nur zum 1:1. Da kam die Reise zum Lieblingsgegner SuS Olfen gerade recht, gegen den der FC sieben Mal in Folge nicht verloren hatte. Auch im achten Match lief es gut – und endlich war der Bann dank eines 3:1-Sieges gebrochen. Der 13. Kalendertag im Oktober 2019, er sollte für die Bültenkicker tatsächlich die Wende bringen.

Insgesamt verlor das Team von Andre Hippers vier Mal in Folge nicht, kassierte nur dieses eine Gegentor in Olfen. Beim SC Reken riss die Serie zwar (2:3), doch danach holte der FCE nochmals sieben Punkte aus drei Partien. Das 2:2 beim ehemaligen Hippers-Club SuS Stadtlohn bedeutete ein sportliches Ausrufezeichen. „Wir haben heute viele Nackenschläge weggesteckt und bis zur letzten Minute an uns geglaubt“, kommentierte der Coach den Punktgewinn hinterher, als würde er die bisherige Saison zusammenfassen. Denn Julian Reus hatte erst in der 89. Minute einen Elfer an die Latte geballert, ehe er in der Nachspielzeit dann doch das 2:2 erzielte.

„Brutal heiß“ seien seine Spieler nun auf den Eper Ortsvergleich, ließ Hippers noch wissen. Aber ausgerechnet im Derby-Rückspiel am Wolbertshof zeigte sich, wie intensiv die vergangenen Wochen gewesen sein mussten. Die Blauen enttäuschten, blieben chancenlos und unterlagen 0:2.

Personalfragen

Torwart Niklas Baumann verpasste für den FC Epe nur eine Partie, stand 17 Mal zwischen den Pfosten und kommt damit auf 1530 Einsatzminuten – die meisten im Kader der Blau-Weißen. Jannik Holtmann schaffte es unterdessen als einziger Akteur, in allen 18 Meisterschaftsspielen mitzuwirken.

Felix Wobbe war der Feldspieler, der hinter Baumann die meisten Minuten sammelte (1507) und zudem mit sechs Treffern einer der auffälligsten Kicker im blau-weißen Dress war. Die interne Torjägerliste allerdings führt Philipp Hörst mit acht Treffern an. Hörst wie auch Moritz Göckener und Spielertrainer Hippers bringen es wie Baumann und Wobbe auf 17 Einsätze. Insgesamt schickte Hippers im ersten Halbjahr 21 Akteure aufs Feld. Kilian Voß (15), Freek Olthuis (12) und Julius Klein (12) schafften als Youngster mindestens ein Dutzend Partien und stehen stellvertretend für den guten Nachwuchs, der da in den Bülten heranreift.

WN-Prognose

Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Vier der 18 Vereine wird es am Saisonende treffen. Ausruhen kann sich der FC Epe auf diesem Polster also wahrlich nicht. Aber: Das Team um Spielertrainer André Hippers bringt spielerisch einfach zu viel Qualität auf den Platz, als dass es tatsächlich um den Abstieg bangen müsste. Selbst aus einer enormen Drucksituation befreiten sich die Blauen nicht nur dank Kampfgeist, sondern durch Fußballspielen. Wenn der FC Epe seine kommenden Aufgaben konzentriert angeht und nicht zu sehr die Zügel schleifen lässt, wird es zum einstelligen Tabellenplatz definitiv reichen. Denn die Qualität ist durchaus vorhanden, an einem guten Tag selbst Gegnern aus dem oberen Tabellendrittel Punkte abspenstig zu machen. Stadtlohn lässt grüßen.

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