Fußball-Bezirksliga: Vorwärts Epe
Stürmisch! Selbst Epes Torwart trifft

Epe -

Wo zittern sie um den Klassenerhalt? Welches Team spricht beim Titelkampf ein Wörtchen mit? Die WN-Sportredaktion schaut vor dem zweiten Saisonteil noch auf die Hinrunde und nennt Namen, beleuchtet Zahlen und Statistiken. Bezirksligist Vorwärts Epe spielte zuletzt immer stärker auf.

Sonntag, 02.02.2020, 09:46 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 15:01 Uhr
Luca Laufer (links) erzielte nicht die meisten Vorwärts-Treffer, war mit zehn Toren in nur elf Partien allerdings am effizientesten. Für Dirk Bültbrun (kleines Foto) brechen die letzten 16 Partien an.
Luca Laufer (links) erzielte nicht die meisten Vorwärts-Treffer, war mit zehn Toren in nur elf Partien allerdings am effizientesten. Für Dirk Bültbrun (kleines Foto) brechen die letzten 16 Partien an. Foto: Angelika Hoof

Für Übungsleiter Dirk Bültbrun ist dies nicht nur die vierte Saison an der Seitenlinie. Nein, für den Trainer der Grün-Weißen bricht am Wolbertshof das letzte halbe Jahr bei Vorwärts Epe an. Im Sommer verabschiedet sich der Coach. Nach Platz vier zum Einstand in der Spielzeit 2016/17, einem schwächeren Jahr mit Rang zehn sowie der Saison 2018/19, die Dirk Bültbrun mit Vorwärts Epe als Dritter abschloss, wird es schwer, das noch einmal zu toppen.

Allerdings liegen die Kicker vom Wolbertshof noch ausgezeichnet im Rennen, um den dritten Platz 2019/20 erfolgreich zu wiederholen. Das wiederum dürfte dann ganz sicher als Erfolg verbucht werden.

Zahlenspiele

18 der 34 Begegnungen hat Vorwärts Epe bislang bestritten und mit zehn mehr als die Hälfte davon gewonnen. Fünf Mal erkämpften sich die Grün-Weißen noch ein Unentschieden. Erst drei Mal ging Epe als Verlierer vom Feld. Macht summa summarum 35 Punkte. Besser schnitt nur der unangefochtene Tabellenführer TuS Haltern 2 mit 49 Zählern sowie der im vergangenen Sommer freiwillig abgestiegene SuS aus Stadtlohn mit 42 Punkten, aber noch einem Spiel weniger als Vorwärts, ab. Die Meisterfrage wird dieses Duo wohl unter sich beantworten. Aber in einem Klassement waren die Vorwärtsler besser als alle anderen 17 Bezirksligisten. Denn die Mannschaft von Dirk Bültbrun erzielte bisher 49 Treffer. Da kann selbst Klassenprimus Haltern mit 46 Toren nicht mithalten. Applaus! Diese Statistik ist zudem deswegen schon etwas erstaunlich, weil gleich drei Partien der Grünen 0:0 endeten und man in einer weiteren mit 0:2 gegen die TSG Dülmen ohne eigenen Treffer den Kürzeren zog.

Fotos der Hinserie: Vorwärts Epe erster Verfolger des Spitzenduos

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Und damit wären wir schon beim nächsten Pluspunkt der Eperaner: die Heimstärke. Erwähntes 0:2 gegen Dülmen sollte nämlich die bis dato einzige Pleite am Wolbertshof bleiben. Nur im allerersten Match gegen den VfB Alstätte (2:2) gab Vorwärts noch zwei weitere Punkte ab. Alle anderen sieben Partien zu Hause wurden gewonnen. Auswärts bleibt die Bilanz nur gerade eben leicht positiv. Dafür gelang Epe in der Fremde der höchste Sieg. Beim 8:3 beim TuS Wüllen fielen gleich sage und schreibe elf Tore. Das war zudem die torreichste Begegnung bis dato in der Bezirksliga . Den höchsten Sieg feierte derweil Epes Verfolger Nummer eins, der FC Nordkirchen. Am siebten Spieltag fegte der passender Weise SpVgg Vreden 2 mit 7:0 vom Feld.

Serientäter

Der Auftakt zur Saison 2019/20 begann wenig verheißungsvoll aus grün-weißer Sicht. Denn Vorwärts startete mit einem 0:0 im Eper Derby beim FC, kam anschließend gegen den Aufsteiger Alstätte ebenso nicht über ein 2:2 hinaus und verlor dann spektakulär beim TuS Haltern 2 mit 3:4. Denn zur Pause hatten die Eperaner noch mit 3:0 vorne gelegen. „Am Ende waren wir überfordert und wurden regelrecht überrannt. Die personellen Ausfälle sind ein Teil der Erklärung, gewiss. Aber nicht der einzige Grund. Alle wollen schließlich Bezirksliga spielen“, gab Dirk Bültbrun damals zu Protokoll. Immerhin: Drei Meisterschaftsspiele in Serie ohne Sieg – das passierte Epe anschließend nicht noch einmal. Vermutlich fehlte einfach noch der Rhythmus, denn in diese Phase fällt auch das frühe Pokal-Aus beim VfL Billerbeck (0:2). Eine Top-Serie indes legten die Vorwärtsler in den Begegnungen unmittelbar vor der Winterpause hin. Neun Mal in Folge verloren die Grünen nicht mehr. Als Sahnehäubchen gab es den 2:0-Derbysieg gegen FC Epe zum Jahresabschluss obendrauf. Sechs Heimsiege in Serie mit 25:4 Treffern waren es ebenso. Als die Temperaturen also draußen kühler wurden, wurde den Vorwärts-Fans am Wolbertshof immer wärmer ums Herz.

Personalia

Er kommt zwar nicht auf die meiste Einsatzzeit. Die beansprucht Keeper Jose da Silva Fernandes mit 1484 Minuten für sich. Aber Justin Bauer ist der Dauerbrenner schlechthin im Kader von Vorwärts Epe. Er verpasste als einziger Akteur keines der bisher absolvierten 18 Bezirksliga-Spiele. Auf 17 Matches bringen es bei den Grün-Weißen immerhin noch zwei Akteure. Leon Kernebeck und eben da Silva Fernandes. Der Torhüter der Vorwärtsler sorgte unterdessen noch für das Kuriosum der Hinrunde aus Sicht der Eperaner. Denn beim 3:3 beim SV Lippramsdorf war die Personalnot so groß, dass Marcel Peters-Kottig den Kasten hütete, während die eigentliche Nummer eins als Feldspieler eingesetzt wurde. In der Pause eingewechselt erzielte Jose da Silva Fernandes dann tatsächlich einen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 und ist somit einer von insgesamt zwölf Vorwärts-Schützen. Der beste heißt bis dato Aleksandar Temelkov, dem ins 14 Partien zwölf Treffer glückten. Luca Laufer erzielte zehn Tore. Sein bisher letztes war das 1:0 im Derby gegen den FC Epe. Insgesamt 23 Spieler wurden im Laufe der 18 Begegnungen von Trainer Dirk Bültbrun ins Rennen beziehungsweise aufs Feld geschickt.

WN-Prognose

Hinter Vorwärts Epe liegt ein richtig starkes Halbjahr. Nach etwas Anlaufschwierigkeiten kam die Mannschaft von Dirk Bültbrun immer besser in Tritt. Das teils noch sehr junge Eper Team wusste in der Mehrzahl der Spiele nicht nur zu überzeugen, sondern vor allem zu unterhalten. Die Festung Wolbertshof ist endlich wieder eine. Und ab und an gab es dort für die Gegner so richtig etwas um die Ohren. Das 4:0 gegen den FC Nordkirchen war sicherlich mit die beste Partie vor heimischem Publikum. Dass es für ganz oben noch nicht reicht, zeigen zwei überaus gute Vorstellungen gegen das Führungsduo. Doch Haltern (4:3) und SuS Stadtlohn (3:2) hatten zumindest im eigenen Stadion noch die Nase vorn. Mal schauen, wie das dann am Wolbertshof ausschaut. Zu Platz zwei wird es nicht reichen. Doch die Chancen stehen bestens, den dritten Rang auch in diesem Jahr zu wiederholen. Für Dirk Bültbrun wäre dies ein starker Abgang.

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