Judo: Bezirksmeisterschaften der U15 und U18 in Riesenbeck
Drei Tickets für Budo Mugen Gronau

Gronau -

Da kommt Freude auf. Gleich drei Gronauer qualifizierten sich für die Westdeutschen Meisterschaften. Bei der Judo-Bezirksmeisterschaft der Altersklassen U15 und U18 in Riesenbeck sicherten sich Sven Manthey, Artjom Werner und Annika Jansen (alle Budo Mugen Gronau) die begehrten Tickets.

Dienstag, 04.02.2020, 14:49 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 18:37 Uhr
Siegerehrung (v.l.) in der U15 (- 34 kg): Vize-Bezirkslmeister Sven Manthey, Bezirksmeister Tim Sturm, Justin Hirschfelder (beide JC 66 Bottrop) und Artjom Werner. Einen Vizetitel holte auch Annika Jansen, während Falk Manthey (U 18) Rang fünf erreichte.
Siegerehrung (v.l.) in der U15 (- 34 kg): Vize-Bezirkslmeister Sven Manthey, Bezirksmeister Tim Sturm, Justin Hirschfelder (beide JC 66 Bottrop) und Artjom Werner. Einen Vizetitel holte auch Annika Jansen, während Falk Manthey (U 18) Rang fünf erreichte. Foto: Verein

In der Gewichtsklasse bis 34 kg der U15 waren die Dinkelstädter mit drei Kämpfern vertreten. Sven Manthey brachte zum Auftakt gegen den späteren Drittplatzierten eine Waza-Ari-Führung für einen Schulterwurf über die Zeit.

Im Halbfinale glich er einen Rückstand postwendend durch einen Schulterwurf aus. Nach der regulären Kampfzeit ging es in den Golden Score. Da dieser ebenfalls keine Entscheidung brachte, kam es zum Kampfrichterentscheid. Aufgrund des aktiveren Kampfstils hatte Sven Manthey die Nase vorn. Im Finale traf er auf Tim Sturm aus Bottrop, der seiner Favoritenrolle auch gerecht wurde.

Artjom Werner hatte in der ersten Runde gegen Sturm verloren und musste in die Trostrunde. Hier kämpfte er sich erfolgreich bis in den Bronzekampf vor, in dem er auf den dritten Gronauer Starter, Dovud Davlatov, traf. Davlatov hatte zuvor sein Halbfinale ebenfalls gegen Sturm verloren.

Auch der Bronzekampf ging in die Verlängerung, in der Werner den Kampf knapp für sich entschied. Davlatov wurde Fünfter.

Damit hatten Manthey und Werner die Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft, die in zwei Wochen in Dormagen stattfindet, in der Tasche.

Annika Jansen

Annika Jansen Foto: Verein

Annika Jansen (-57 kg) ging in ihrem ersten Kampf nach einer Phase des Abtastens mit einem Ko-Soto-Gake in Führung. Eine weitere Wertung für eine Kontertechnik bedeutete den vorzeitigen Sieg. In ihrem zweiten Kampf ging es bereits um die Bezirksmeisterschaft. Nachdem sie durch einen Handwurf in Rückstand geraten war, gab es aus dem anschließenden Haltegriff kein Entrinnen. Trotzdem konnte auch sie sich über die Vizemeisterschaft und Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft freuen.

Falk Manthey (-60 kg) war der einzige Gronauer Vertreter in der U18. Gleich in der ersten Runde traf er auf Fynn Hunze (Münster), den späteren Bezirksmeister.

Falk Manthey

Falk Manthey Foto: Verein

Nach seiner Niederlage kämpfte sich Manthey in der Trostrunde mit drei vorzeitigen Siegen durch Opferwurf und Haltegriff, Armhebel und Fußwurf bis in den Bronzekampf vor. Durch eine unglückliche Verteidigungsaktion geriet er in einen Haltegriff und verlor.

„Platz 5 in diesem starken Feld ist ein sehr gutes Ergebnis, auch wenn es knapp nicht zur Qualifikation gereicht hat“, ordnete Trainerin Sandra Manthey diese Leistung ein.

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