Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS)
Knifflige Aufgabe für die Trainer aus Gronau und Epe

Epe -

Während der Sturm sich zusammenbraute, tobte im Zentralbad Gelsenkirchen der Kampf um den Aufstieg in die Nordwestfalen-Liga. Zehn Mannschaften bei den Frauen und sieben in der männlichen Konkurrenz traten dazu in der Nordwestfalenklasse im Rahmen des Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) an. Mit dabei der SV Epe und SV Gronau.

Dienstag, 11.02.2020, 16:06 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 13:24 Uhr
Mit 18 Aktiven nahm der Schwimmverein Epe am Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen teil, der am Sonntag im Zentralbad Gelsenkirchen ausgetragen wurde.
Mit 18 Aktiven nahm der Schwimmverein Epe am Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen teil, der am Sonntag im Zentralbad Gelsenkirchen ausgetragen wurde. Foto: Verein

Die Aufgabe für die sportlichen Leiter und Trainer gleicht im Vorfeld eines Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) jedes Mal einer mathematischen Höchstleistung. Die Aktiven sind so einzuplanen, dass sie am Ende möglichst viele Punkte für ihre Mannschaft holen.

Das Programm wird, mit Ausnahme der langen Freistilstrecken über 800 m und 1500 m, zweimal geschwommen und umfasst insgesamt 68 Wettkämpfe. Ob Freistil, Brust, Rücken, Schmetterling oder Lagen, ob über 50 m, 100 m, 200 m oder 400 m – nichts wird ausgelassen.

Die Durchführungsbestimmungen sind gültig für den DMS innerhalb des Deutschen Schwimmverbandes und für alle Ligen verbindlich. Der DMS für Frauen und Männer wird einmal im Jahr durchgeführt. Höchste Leistungsklasse ist auf DSV-Ebene die 1. Bundesliga, darunter die (regionalen) 2. Ligen.

Dabei sind Besonderheiten zu beachten. So darf jeder Schwimmer höchstens fünfmal zum Punkteholen ins Wasser. Es reicht also für ein ordentliches Ergebnis nicht, nur ein oder zwei starke Schwimmerinnen aufbieten zu können. Eine knifflige Aufgabe also für die Trainer und Verantwortlichen.

Die erzielten Zeiten werden schließlich entsprechend der Punktetabelle des Weltschwimmverbandes (FINA) umgerechnet. So ergibt sich durch die Addition aller Punkte die Gesamtpunktzahl für das Team.

Für den SV Epe holten die Schwimmerinnen Jil Fischer, Fiona Grätz, Laura Heuer, Lotta Jäger, Sarah Klümper, Natalie Nappers, Alexandra Rogler, Hanna Wenker und Sophie Wenker 10.414 Punkte und belegten damit hinter SG Schwimmen Münster 2 (11.836 P.), TV Emsdetten (10.996 P.) und TVE Greven (10.928 P.) den vierten Platz.

Insgesamt 10.000 Punkte hatte Peter Rabaschus als Trainer des SV Gronau seinen neun Schwimmerinnen als Zielsetzung mit auf den Weg gegeben. Kim Wehmeyer, Lilit Ülütas, Michelle Pancerz, Jana Feldhaus, Rahel Bozkurt, Anja Rothkamp, Anne Wobbe und Sandra Kuijpers bildeten eine bunte Mischung aus erfahrenen Wettkämpferinnen und dem leistungsstarken Nachwuchs: die Älteste fast 50 Jahre, Jana Feldhaus als Jüngste knapp 13 Jahre.

Auch wenn Michelle Pancerz mit 456 Punkten für ihre 29,78 Sek. über 50 m Freistil das beste Einzelergebnis erzielte, sorgte das SVG-Team mit 10.071 Punkten dafür, dass die Vorgabe von Peter Rabaschus erfüllt wurde. In der Endabrechnung bedeutete das Platz fünf knapp vor dem TV Jahn Rheine (10.059), SV Rheine 2 (9215), TV Ibbenbüren (9033), Wfr. Atlantis Lembeck (8726) und SV TuS Herten 2 (8395).

Das Team des SV Gronau.

Das Team des SV Gronau. Foto: Verein

Bei den Männern erzielte der SV Epe in der Besetzung mit Nico Amshoff, Collin Fischer, Jonas Fleer, Fabian Grätz, Leon Jestrabek, Felix Klümper, Lennox Kuzovlev, Christoph Nappers und Jan Schröder 9.208 Punkte, die den fünften Platz bedeuteten. Es siegte der TSV Bocholt mit 11.629 Punkten vor SV Haltern (10.330), SG Schwimmen Münster 2 (9968) und Wfr. Atlantis Lembeck (9869). Hinter dem SV Epe reihten sich SV Neptun Erkenschwick (9006) und TV Ibbenbüren (8353) ein.

Beide Teams des SV Epe verbesserten ihre Leistungen aus dem Vorjahr: Während die Frauen knapp 2.000 Punkte mehr erzielten, legten die Männer sogar über 3.000 Punkte zu. Fazit: Die Rechnung des sportlichen Leiters Heinz Schöttelkotte dürfte aufgegangen sein.

In der übergeordneten Nordwestfalenliga mit je neun Teams siegte bei den Frauen SG Gladbeck/Recklinghausen 3 mit 14.018 Punkten, Schlusslicht SG SSF Marl-Hüls brachte es auf 10.724 Zähler.

Bei den Herren gewann TVE Greven (13.504).

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