Judo: Westdeutsche Meisterschaften der U15
Sven Manthey gewinnt den Titel

Gronau -

Vier Kämpfe, vier Siege – Judoka Sven Manthey von Budo Mugen Gronau gewann in beeindruckender Weise in Dormagen den Titel des Westdeutschen Meisters der U15 in der Gewichtsklasse bis 34 Kilo.

Dienstag, 18.02.2020, 18:10 Uhr aktualisiert: 18.02.2020, 18:12 Uhr
Siegerehrung (v.l.): U15-Landestrainer Jan Tefett, Justus Hirschfelder (JC 66 Bottrop), Sven Manthey, Niklas Hantschke (Brühler TV), Emin Manai (PSV Duisburg), Kansetsu Eguchi (U15-Landestrainer).
Siegerehrung (v.l.): U15-Landestrainer Jan Tefett, Justus Hirschfelder (JC 66 Bottrop), Sven Manthey, Niklas Hantschke (Brühler TV), Emin Manai (PSV Duisburg), Kansetsu Eguchi (U15-Landestrainer). Foto: Erik Gruhn/NWJV

Die Westdeutsche Meisterschaft, bei der sich die besten Judoka aus ganz Nordrhein-Westfalen miteinander messen, ist die höchste Ebene dieser Altersklasse.

Der Gronauer begann etwas verhalten und musste gleich in seinem Auftaktkampf in die Verlängerung ( Golden Score ). Dort entschied er den Kampf mit einer Innensichel für sich.

In seinem zweiten Kampf ging er früh durch einen Schulterwurf in Führung. Die gleiche Technik kurz vor Schluss beendete den Kampf und brachte den Zwölfjährigen ins Halbfinale. Hier machte er kurzen Prozess: Mit zwei Wertungen für Schulterwurf und Innensichel zog er binnen 30 Sekunden ins Finale ein.

Dort wartete Justus Hirschfelder vom JC 66 Bottrop, gegen den der Dinkelstädter schon bei der Bezirksmeisterschaft vor zwei Wochen in Riesenbeck gewonnen hatte. Bereits nach wenigen Sekunden konnte Manthey in Führung gehen – wiederum mit einem Schulterwurf. Im weiteren Kampfverlauf versuchte der Bottroper, den Kampf vor allem mit Bodentechniken und Fußfegern zu drehen. Doch Manthey verteidigte sich geschickt. Es war dann wieder seine Spezialtechnik, der Schulterwurf, die kurz vor Ablauf der regulären Kampfzeit die Entscheidung brachte und ihm die Goldmedaille sicherte.

Sven gehörte vielleicht zum erweiterten Favoritenkreis, und wir hatten insgeheim auf eine Medaille gehofft. Aber mit Gold war nicht zu rechnen“, freute sich Trainer Bodo Manthey.

In der gleichen Gewichtsklasse war mit Artjom Werner ein weiterer Gronauer am Start.

Er gewann seinen Auftaktkampf sicher durch Hüftwurf und Haltegriff. Zwei anschließende Niederlagen bedeuteten Platz neun – eine gute Leistung als jüngster Jahrgang, der noch zwei weitere Jahre in der U15 antreten darf.

Am Sonntag ging mit Annika Jansen die dritte qualifizierte Gronauerin in Dormagen an den Start. In der Gewichtsklasse bis 57 Kilo verlor sie ihre Auftaktbegegnung gegen die spätere Vizemeisterin und musste in die Trostrunde weichen. Dort konnte sie einen Kampf mit einer Außensichel gewinnen. Nach einer weiteren Niederlage durch Haltegriff belegte die Dinkelstädterin Platz 13.

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