Schach: Regionalliga
SC Gronau schiebt sich auf Rang drei

Gronau -

In der 7. Runde der Regionalliga gewann der SC Gronau bei der stark von Abstiegssorgen geplagten Mannschaft des SK Dülmen 5;5:2,5 und verbesserte sich auf Rang drei.

Dienstag, 25.02.2020, 14:26 Uhr
Jürgen Rothkegel setzte sich an Brett 6 durch.
Jürgen Rothkegel setzte sich an Brett 6 durch. Foto: aho

Der Wettkampf begann schnell und unerwartet für Gronau. André Langendijk an Brett 4 kam zu einer Punkteteilung. Ziemlich schnell war die Stellung festgefahren, für beide Spieler gab es kein Durchkommen mehr.

Urplötzlich, fast zeitgleich, nach nur knapp über einer Stunde verlor der Topscorer der Gronauer, Philipp Reckzügel (5). Er übersah einen genialen taktischen Schlag seines Kontrahenten, verlor Dame und Bauern gegen Turm und Läufer.

Dr. Torsten Hoge (7) versuchte in einen Stellungsvorteil zu kommen, doch sein Gegner verteidigte sich mit den schwarzen Figuren sehr genau. In einer ausgeglichenen Stellung gab es hier ein Remis. Es stand nach knapp zweieinhalb Stunden 2:1 für Dülmen.

Doch nun begann die gute Phase der Dinkelstädter, die den Kampf komplett zu ihren Gunsten drehten. Achim Bündgen (2) baute einen guten Königsangriff auf, wobei der Dülmener einen Turm gegen Läufer gab. Dies nutzte aber nichts, der Druck blieb weiter hoch auf der Königsstellung. Nur durch weiteren Materialverlust konnte der Dülmener ein Matt abwenden, so gab er die Partie verloren.

Martin Storck (3) brachte die Gronauer erstmals in Führung. Sein Gegner geriet in komplizierter Stellung sehr stark unter Zeitdruck und spielte zu verhalten. Storck nutzte seine Chance zu einem Mattangriff.

Den nächsten Erfolg steuerte Jürgen Rothkegel (6) bei. Mit den schwarzen Figuren stand er zuerst etwas zugeschnürt, doch dann machte sein Gegner im Mittelfeldspiel einen gravierenden Fehler, bei dem er einen Turm abgab. Nachdem auch ein eventuelles Dauerschach nicht zum Tragen kam, war die Partie für Dülmen verloren.

Den vierten Sieg in Folge und damit den Mannschaftserfolg sicherte Menno Monsma am Spitzenbrett. Bereits in der Eröffnung gewann er durch eine Ungenauigkeit einen Bauern und hatte deutlich positionelle Vorteile. Zum Schluss gewann er Dame gegen zwei Türme und holte durch geschickte Schachmanöver noch einen zusätzlichen Turm.

Und auch Klaus Baer überzeugte. Der Dülmener fühlte sich zu sicher, das rächte sich. Mit einem taktisch schönen Verteidigungszug kam Baer zu einer Punkteteilung gegen einen nominell deutlich höher eingestuften Spieler.

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