Fußball: Kreisliga A1
Fortuna gegen Union wie ausgewechselt

Gronau -

Der Auftakt in ein vielleicht besseres Kalenderjahr 2020 in der A-Liga glückte Fortuna Gronau am Samstag schon einmal. Denn die Blau-Schwarzen besiegten den Tabellenzweiten Union Wessum mit 2:0 (1:0). Doch ob das jetzt bereits die Wende zum Besseren war, wollte Orhan Boga später noch nicht beantworten.

Sonntag, 01.03.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 19:58 Uhr
An einem Strang zogen am Samstag schon die Kicker von Fortuna Gronau. Sie nahmen sich die Kritik nach einer „unterirdischen Hinserie“ zu Herzen und besiegten den A-Liga-Zweiten Union Wessum mit 2:0 (1:0).
An einem Strang zogen am Samstag schon die Kicker von Fortuna Gronau. Sie nahmen sich die Kritik nach einer „unterirdischen Hinserie“ zu Herzen und besiegten den A-Liga-Zweiten Union Wessum mit 2:0 (1:0). Foto: Angelika Hoof

„Das weiß ich nicht, das werden die nächsten Wochen zeigen. Aber es war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung“, kommentierte der Trainer der Gronauer hinterher das 2:0 – und hob einen Akteur dabei besonders hervor: „Florian Temjanowski hat ungemein viel gearbeitet für das Team und wollte auch unbedingt sein Tor“, so Boga .

Das sollte dem fleißigen Youngster der Fortunen in der Tat nach dem Seitenwechsel gelingen: Torben Rattelsforfer hatte Temjanowski mit einem Traumpass in der 57. Minute auf die Reise geschickt, und Gronaus Offensivspieler schloss nicht weniger hübsch mit einem Lupfer zum 2:0 ab. Ein ganz wichtiger Treffer, weil der Fortuna Gronau noch mehr Sicherheit in den eigenen Aktionen gab. Eigentlich hätten die Blau-Schwarzen noch das dritte Tor nachlegen müssen, aber eine Menge guter Chancen blieben ungenutzt.

Veld mit Fortunas Torpremiere 2020

Gestartet waren die Hausherren an der Laubstiege sehr diszipliniert und konzentriert. Wessum selbst hatte als vermeintlicher Favorit so gut wie keine nennenswerte Gelegenheit, während Fortuna noch vor der Pause die Führung schaffte: Nach einem Einwurf von Dominik Kalitzki, der sich direkt als absolute Verstärkung entpuppte, eilte Mariano Veld auf und davon und vollstreckte zum 1:0 (37.).

„Wir hatten uns unter der Woche noch einmal alle zusammengesetzt und besprochen, dass solch eine unterirdische Hinserie sich nicht wiederholen darf“, plauderte Orhan Boga später etwas aus dem Nähkästchen. „Alle waren sich einig, dass es besser werden muss. Das haben wir heute zum Glück direkt gegen Wessum sehen können.“ Einziger Wermutstropfen: Torjäger Marcel Bösel musste schon nach zehn Minuten aufgrund eines Cuts am Auge früh ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden.

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