Handball: Bezirksliga Frauen
Lehrstunde für Vorwärts

Gronau -

Im Hinspiel hatten sie sich beim 22:23 gegen den Klassenprimus noch achtbar aus der Affäre gezogen. Davon konnte am Samstag nicht die Rede sein. Denn mit 19:33 fiel die Niederlage der Handballerinnen von Vorwärts Gronau deftig aus. Weil der Bezirksliga-Spitzenreiter aus Münster sich keinerlei Blöße gab.

Sonntag, 08.03.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 15:46 Uhr
Pia Wienandts steuerte bei der deftigen Niederlage in Münster zwei Siebenmeter-Treffer bei.
Pia Wienandts steuerte bei der deftigen Niederlage in Münster zwei Siebenmeter-Treffer bei. Foto: sh

„Sparta ging völlig verdient als Sieger vom Platz und hat uns heute eine Lehrstunde in Sachen Abwehrarbeit erteilt“, fasste Trainerin Stefanie Kömmelt die 60 Minuten zusammen. Und: „Die Partie war leider schon nach der ersten Hälfte entschieden.“ In der Tat, denn ein 11:20 zur Pause – dessen waren sich alle Protagonistinnen bewusst – war gegen den Tabellenführer nun wirklich nicht mehr aufzuholen.

Doch woran hatte es gelegen? „Ideen hatten wir viele“, analysierte Kömmelt hinterher. „Doch die verpufften in Fehlpässen und technischen Fehlern.“ Das freilich war ein gefundenes Fressen für die Gastgeberinnen, die das mit einem bärenstarken Konterspiel gnadenlos bestraften.

Ebbert und Braun treffen – danach klappt nur noch wenig

Ärgerlich, denn die schnelle 2:0-Führung durch Jula Ebbert und Rebecca Braun hätte Vorwärts doch eigentlich Selbstvertrauen geben sollen. Dem war aber nicht so. Stattdessen drehte Sparta die Partie schnell und führte dann selbst 5:2, nach einer Viertelstunde gar schon 13:5.

„Wir haben uns in der zweiten Hälfte zwar bemüht, nur eben trotzdem keinen Zugriff aufs Spiel bekommen“, stellte die Gronauer Trainerin fest und weiß: „Nicht nur die Abwehr, auch das eigene Angriffsspiel müssen wir in den nächsten Partien wieder deutlich besser in den Griff bekommen. Es bleiben noch viele Baustellen.“

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