Tischtennis: Bezirksklasse
Westfalia Epe als fragwürdiger Spezialist

Epe -

Dieser Titel ist wenig schmeichelhaft. Denn: Westfalia Epes Tischtennisspieler entwickeln sich in der Bezirksklasse immer mehr zum Spezialisten für knappe Niederlagen. Nach dem 7:9 in der Vorwoche im Heimspiel gegen Handorf folgte jetzt das gleiche Ergebnis beim TTC Ladbergen.

Montag, 09.03.2020, 16:35 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 16:50 Uhr
Michael Merkler sprang für den verhinderten Markus Brinker ein und brachte Epe sogar kurz mit 7:6 in Führung.
Michael Merkler sprang für den verhinderten Markus Brinker ein und brachte Epe sogar kurz mit 7:6 in Führung. Foto: aho

„Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf, sondern muss ihr im Gegenteil ein Kompliment machen“, überwog bei Teamsprecher Ralph Schippers nach dem gut dreistündigen Vergleich dennoch der positive Eindruck von Einsatz und Moral der TVE-Akteure. In den Einzeln spielten die Eperaner in allen Paarkreuzen ausgeglichen. Am Ende war es die 1:3-Doppelbilanz, die die 13. Saisonniederlage besiegelte.

Nach dem 1:2-Rückstand nach den Eingangsdoppeln, für den Punkt zeichnete das Duo Patrick Brouwer und Ralph Schippers verantwortlich, gelang es Westfalia mit Erfolg, den Gastgeber nicht weiter enteilen zu lassen. Mehr noch: Durch Siege von Patrick Brouwer, Andre Vügteveen, Christian Plietker, Ralph Schippers und erneut Vügteveen, der die Tagesbestleistung zeigte, glich Epe zum 6:6 aus.

Merkler punktet sogar zum 7:6

Danach gelang Michael Merkler, er sprang für den verhinderten Markus Brinker ein, gegen die Nummer sechs der Gäste ein weiterer Erfolg. Matze Brockhoff und Christian Plietker indes mussten ihren Gegnern zum Sieg gratulieren. Brockhoff rückte aufgrund des Fehlens von Brinker auf und hatte es gegen seinen mit Noppen außen angreifenden Kontrahenten sehr schwer. Plietker stand einem Kontrahenten gegenüber, der in der Rückrunde noch ungeschlagen war.

Dies galt im Übrigen auch für die Nummer eins des TTC, Gerrit Haar. Der Ladbergener Ausnahmespieler ist mit einer 29:2-Gesamtbilanz einer der stärksten Spieler der Liga. Eine davon brachte ihm in Hinspiel Patrick Brouwer bei, an eigenen Platten indes setzte sich dieses Mal Haar durch.

Beim Stand von 7:8 musste somit das Schlussdoppel die Entscheidung bringen: Gegen das gut eingespielte Spitzenduo der Gäste hatten Brouwer/Schippers am Ende mit 1:3 das Nachsehen.

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