Fußball: Kreisliga A 1
Marcel Nabers Hattrick entscheidet

Epe -

Zu beginn der zweiten Halbzeit von der Bank kommen und das Spiel in der Schlussphase mit drei Treffern für die eigene Mannschaft entscheiden – gibt schlechtere Sonntage für Marcel Naber. Der Kicker der Reserve von Vorwärts Epe steuerte gegen Eintracht Ahaus II einen Hattrick (76., 83., 87.) zum 5:2 (1:2) bei.

Sonntag, 11.10.2020, 20:08 Uhr aktualisiert: 18.10.2020, 17:32 Uhr
Für Vorwärts Epe II um Hendrik Huesmann (M.) war es gegen Eintracht Ahaus II ein zähes Ringen, ehe die Gäste nachgaben. Am Ende stand ein deutliches 5:2 zu Buche.
Für Vorwärts Epe II um Hendrik Huesmann (M.) war es gegen Eintracht Ahaus II ein zähes Ringen, ehe die Gäste nachgaben. Am Ende stand ein deutliches 5:2 zu Buche. Foto: Angelika Hoof

Gerade das Tor zum 4:2 stand symbolisch für die umkämpfte Partie: Naber hatte die Kugel, verlor sie, erkämpfte sie sich zurück – das alles mehrmals und drosch sie schließlich ins Netz. Generell war Trainer Stefan Kurtdili recht angetan vom Auftritt seiner Elf: „Wir haben angefangen wie die Feuerwehr .“ Bereits nach acht Minuten köpfte Mamadou Barry , einer der kleinsten Spieler auf dem Feld, einen Eckstoß Jens Kempers ein.

Lange Phasen mit eigenem Ballbesitz erlebte der Trainer an der Außenlinie. Doch was ihm missfiel, war die Zweikampfführung seiner Vorwärtsler. In dieser Hinsicht zeigten sich die Ahauser forscher und eben besser. Die Eintracht nutzte sodann auch zwei Böcke auf den Außenbahnen der Gastgeber und stellte durch Tim Brüning (34.) sowie Sven Vortkamp (42.) auf 2:1 für die Roten.

„In der Pause haben wir die fehlende Intensität in den Zweikämpfen angesprochen“, sagte Kurtdili. Seine Anmerkungen fruchteten, denn fortan nahm Epe auch in dieser Hinsicht das Heft in die Hand. Und einer belohnte sich für sein intensives Spiel. „Patrick Huesmann rennt vorne für drei, vier Leute“, so sein Coach. Der lauffreudige Angreifer glänzte nicht bloß durch seine abgespulten Kilometer, sondern netzte auch zum 2:2-Ausgleich ein (56.).

Der Rest der Partie gestaltete sich immer mehr pro Vorwärts. Passsicherheit und Kombinationsfreude kamen zur wiedergefundenen Zweikampfstärke im zweiten Abschnitt hinzu und waren der Grundstein für Marcel Nabers‘ großen Auftritt.

 

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