Handball: Frauen-Bezirksliga
Kantersieg und starke Paraden zum Einstand

Gronau -

Neue Saison, neues Glück – erstes Spiel, erster Kantersieg: Die Handballerinnen des SV Vorwärts Gronau haben gegen den TV Borghorst einen perfekten Einstand in die Bezirksliga gefeiert. 29:15 hieß es am Ende für die Schützlinge von Stefanie Kömmelt und Slava Vorobev.

Montag, 12.10.2020, 15:36 Uhr
Von der Siebenmeter-Linie wird Lena Brockhues hier überwunden. Im gesamten Spiel war dies jedoch eher eine Ausnahme, denn Gronaus Torfrau lieferte bei ihrem Debüt eine klasse Leistung ab.
Von der Siebenmeter-Linie wird Lena Brockhues hier überwunden. Im gesamten Spiel war dies jedoch eher eine Ausnahme, denn Gronaus Torfrau lieferte bei ihrem Debüt eine klasse Leistung ab. Foto: Angelika Hoof

In der ersten Halbzeit wurde dafür in einer gut funktionierenden Abwehr und mit einer überragenden Lena Brockhues im Tor der Grundstein gelegt. Diese zeigte in ihrem Teamdebüt all ihr Können. Von einem deutlichen Sieg konnte das Trainergespann allerdings gerade in der Anfangsphase, die geprägt war von individuelle Fehler und verpasst Abschlussmöglichkeiten, nicht ausgehen.

Zu nervös waren die Gronauerinnen nach der langen Coronapause beim Neustart in den Ligabetrieb. Zudem fehlte aus der vergangenen Spielzeit ein Vergleich gegen die Borghorsterinnen. So stand es nach den ersten zehn Minuten lediglich lediglich 1:1 zwischen den beiden Teams. Mit zunehmender Spieldauer setzte Vorwärts über die sicher stehende Abwehr auch positive Akzente im Angriff. Nach 20 mühevollen und kräfteraubenden Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 6:4 in Führung. Sie bauten diesen Vorsprung bis zur Pause auf ein 10:6 aus.

In der Halbzeitansprache analysierte das Trainerteam die gemachten Fehler und steuerte nach. Die erörterten Lösungsansätze setzte der SVG im Angriff anschließend gut um. Dazu gesellte sich der Appell, in der Abwehr weiter konzentriert und engagiert zu arbeiten.

Mit Wiederanpfiff hatte es Klick gemacht und die Gronauerinnen setzten sich binnen acht Minuten auf 19:6 ab. Der SVG spielte sich fortan förmlich in einen Rausch und, führte phasenweise 16 Toren Vorsprung. Die Mannschaft schaltete bis zum Spielende nicht zurück. „Das war für uns ein klasse Einstand mit einer super Teamleistung“, lobten Slava Vorobev und Stefanie Kömmelt.

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