Fußball: Bezirksliga 11
Erzwungene Rotation geht weiter

Alstätte/Epe -

Oben wie unten im Klassement ist die Gesellschaft nach sechs Runden noch dicht beieinander. Doch so langsam kommt die Bezirksliga in die Phase, in der sich die Spreu vom Weizen trennt. Umso wichtiger für die heimischen Teams, jetzt weiter dranzubleiben beziehungsweise den Trend umzukehren.

Samstag, 17.10.2020, 06:48 Uhr aktualisiert: 18.10.2020, 17:32 Uhr

Adler Weseke - VfB Alstätte

Im vergangenen Jahr hat der VfB Alstätte bei Adler Weseke mit 1:5 eine saftige Abreibung bekommen. Die Vorzeichen haben sich mittlerweile geändert. Die Adler sind Schlusslicht, Alstätte bewegt sich bei erst einer Niederlage im Mittelfeld. Zudem hat Weseke etwa zehn, teils qualitativ hochwertige, Abgänge verkraften müssen. „Das ist nicht mehr die gleiche Mannschaft, daher bewegen wir uns auf Augenhöhe“, schätzt Trainer Markus Krüchting .

Frischer in den Köpfen steckt die Erinnerung an das Gastspiel beim SV Gescher. Vor zwei Wochen setzte es auf Kunstrasen und etwas späterer Anstoßzeit eine 0:4-Pleite. Am Sonntag geht es erneut aufs Kunstgrün, Anstoß ist erst um 16 Uhr. „Das ist keine optimale Ausgangslage“, weiß der Trainer, „aber die Spieler wissen, dass sie das ausblenden müssen.“

Die Jungs, die da sind, müssen die Leistung auf den Platz bringen.

Markus Krüchting

In seinem Kader kommt keine Langeweile auf und jeder kommt auf seine Spielminuten. Dies liegt an den Abwesenden und den Rückkehrern – eine erzwungene Rotation. Neu im Lazarett sind Marcel Freckmann , der nach einer Zeh-Operation vier Wochen ausfällt, und Alexander Buß. Er pausiert mit einem Bänderriss voraussichtlich sechs Wochen. Dafür sind die Urlauber Jonas Termathe und Tobias Terweh wieder an Bord. Krüchting beschwert sich aber nicht: „Die Jungs, die da sind, müssen die Leistung auf den Platz bringen.“

FC Epe - SpVgg Vreden II

Trainerteam und Mannschaft haben die Szenen vergangener Woche gegen die SG Coesfeld per Videostudium noch einmal Revue passieren lassen. Das Urteil zur Niederlage blieb bestehen – die war eindeutig hausgemacht. „Grundsätzlich war das ein guter Auftritt, wir wissen, woran es gelegen hat“, sagt Co-Trainer Jan Sundermann. Die Trainingswoche war gut, also sollen gegen die Reserve der SpVgg Vreden wieder drei Punkte her.

Die FCE-Verantwortlichen rechnen damit, dass die Gelb-Blauen Unterstützung aus dem spielfreien Oberliga-Team bekommen. „Das ist natürlich unglücklich für uns. Aber die Qualität ist da, um eine Reaktion zu zeigen“, so Sundermann. Unterstützend eingreifen kann wieder Jan Frieling, der aus dem Urlaub zurück ist.

Die Qualität ist da, um eine Reaktion zu zeigen.

Jan Sundermann

SG Coesfeld - Vorwärts Epe

Die sich leicht im Aufwind befindenden Vorwärtsler sind in der vergangenen Woche von den Regenfällen ausgebremst worden. Als sehr schade empfand dies Spielertrainer Marco Aydin, denn er hätte gern eine kleine Serie gestartet. Andererseits war das jedoch auch positiv. Er darf sich beim Blick auf die Kaderliste freuen: Vier wichtige Akteure sind jetzt zurück. Umut Berke und Konstantin Gleis haben ihre Sperre abgesessen, Marcel Beelen und Aleksandar Temelkov ihre Verletzungen auskuriert.

Den Aufsteiger aus der Kreisstadt schätzt Aydin vorne als gefährlich ein. Doch der Coach hat im SG-Abwehrverbund Schwächen ausgemacht. Nichtsdestotrotz wird er seiner Elf keinen Hurra-Fußball verordnen: „Wir müssen zunächst einmal Selbstvertrauen tanken und können nicht jede Mannschaft an die Wand spielen.“ Aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren, ist daher zunächst das oberste Gebot.

Maskenpflicht

Der FC Epe weist die Zuschauer, Spieler und Funktionsteams darauf hin, dass auf dem Sportgelände in den Bülten Maskenpflicht besteht. Zuwiderhandlungen muss der Verein aufgrund der aktuellen Situation mit einem Verweis begegnen.

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