Kreisliga A 1: Vorwärts Epe 2 schlägt auch den FC Vreden
Platz eins zurückerobert

Epe -

Weil der bisherige Tabellenführer ASC Schöppingen bei Verfolger Union Wessum gleich mit 2:6 unter die Räder kam, grüßt jetzt Vorwärts Epe 2 wieder von der Tabellenspitze. Die Elf vom Wolbertshof präsentiert sich weiter in blendender Verfassung.

Sonntag, 18.10.2020, 17:32 Uhr
Es läuft einfach wie geschmiert. Dieses Mal
Es läuft einfach wie geschmiert. Dieses Mal Foto: Alex Piccin

Die Reserve von Vorwärts Epe mimt weiter den Musterschüler der Kreisliga A1. Will heißen: Das Team von Dirk Werenbeck und Stefan Kurtdili erledigt seine Hausaufgaben vorbildlich, sammelt fleißig Punkte. Am Sonntag kam am Wolbertshof ein 4:1 (1:0) gegen den FC Vreden hinzu. Bemerkenswert ist dabei vor allem: Auch beim fünften Sieg im sechsten Spiel gewannen die Grün-Weißen erneut deutlich. Nie siegten die Vorwärtsler „nur“ knapp mit einem Treffer Differenz. Den Spitzenplatz, den sich die Eperaner somit vom ASC Schöppingen zurückeroberten, haben sie sich also redlich verdient.

„Die Jungs lassen sich einfach nicht beirren“

„Ich bin so richtig angefressen. Wir haben schon wieder nicht zu null gespielt“, konnte sich Dirk Werenbeck das Grinsen nicht verkneifen. „Spaß beiseite. Das nennt sich wohl: einen Lauf haben“, kommentierte der Trainer den verdienten Dreier seiner Truppe. Brenzlig wurde es eigentlich nur in ein, zwei Szenen nach dem frühen Treffer von Mamadou Barry (8.). Da hätte Vreden durchaus auch auf 1:1 stellen können. „Aber ansonsten gibt es wieder nichts zu meckern“, fand Werenbeck. „Die Jungs lassen sich einfach nicht beirren, ganz gleich, wer auf einmal in der Startelf steht. Alle fokussieren sich auf das, was sie können und was sie zu erledigen haben“, lobte der Coach nach dem klaren 4:1. Das sei der Unterschied zur letzten Saison. „Die Spieler haben begriffen, dass es nur mit Zweikampfstärke und Konsequenz klappt. Und da wir diesen Lauf haben, kassieren wir auch nicht mehr das 0:1 oder gar 0:2 wie in der vergangenen Spielzeit.“

Vorwärts freut sich jetzt aufs Derby

Nachdem nach Barrys schnellem Tor in der ersten Hälfte am Wolbertshof nicht mehr viel passierte, fiel eine Vorentscheidung rund eine Viertelstunde nach dem Seitenwechsel. Denn Jens Kemper und Marcel Naber schockten Vreden mit ihren schnell aufeinanderfolgenden Treffern (62./64.). Hendrik Huesmann machte mit dem 4:0 den Deckel drauf (71.). Vredens Ehrentreffer fiel eine Minute vor dem Abpfiff. Werenbeck: „Jetzt freuen wir uns aufs Derby bei Fortuna Gronau.“

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