Fußball: Bezirksliga 11
FC Epe zu unaufmerksam zwischen den Ketten

Epe -

Ernüchtert trottete der FC Epe nach der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen die SpVgg Vreden II vom heimischen Rasen. Die Bülten-Elf fand gegen die aggressive Spielweise wenig Mittel und kaum Lücken im vielbeinigen Abwehrverbund. Drei ernstzunehmende Torschüsse gab sie nur ab. „Alles in allem war das nicht zufriedenstellend, was wir heute gezeigt haben“, urteilte Spielertrainer Andre Hippers.

Sonntag, 18.10.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 23.10.2020, 15:04 Uhr
Noah Eglins (M.) und Felix Wobbe rieben sich zwischen den gelb-blauen Trikots der Vredener auf.
Noah Eglins (M.) und Felix Wobbe rieben sich zwischen den gelb-blauen Trikots der Vredener auf. Foto: Alex Piccin

Bloß etwa 20 Minuten war seine Mannschaft gut im Spiel. Danach steckten die Gäste nach und nach ihr Revier ab. Ein Fehltritt von Kilian Voss erlaubte es SpVgg-Angreifer Jannis Robers , sich das erste Mal gefährlich Niklas Baumann zu nähern. Doch der Schnapper hatte die passende Antwort parat und klärte zur Ecke. Diese kam scharf getreten, Noah Eglins entschärfte einen Kopfballaufsetzer knapp vor der Torlinie (19.). Als schließlich Robers in der 28. Minute die Kugel bekam und Fahrt aufnahm, war nach diesem Sololauf auch für Bauman nichts mehr zu machen – 0:1.

Arm in Arm schauen Patrick Redegeld (l.) und Jannis Robers dem ins Seitenaus trudelnden Ball hinterher.

Arm in Arm schauen Patrick Redegeld (l.) und Jannis Robers dem ins Seitenaus trudelnden Ball hinterher. Foto: Alex Piccin

Der Stachel saß beim FCE, denn fortan fanden die Gastgeber keine Mittel mehr gegen die giftig und meistens im Rahmen des Erlaubten zweikämpfenden Vredener. Bisweilen war das auch nicht ganz sauber, fand Hippers , der sich vom Unparteiischen eine klarere Linie bei Unsportlichkeiten und hartem Einsteigen gewünscht hätte. Auch wenn der Puls öfter mal hoch ging, an Christoph Lübke (SW Esch) machte der Spielertrainer die Niederlage nicht fest, sondern an bestimmte Spielsituationen: „Wir müssen uns mit schnellen Spielern bei den zweiten Bällen besser im Raum positionieren.“ Das Spiel zwischen den Ketten ging seiner Mannschaft ab und machte es des Gästen relativ einfach, die Angriffe abzuwehren.

Beide Mannschaften gingen robust in die Zweikämpfe, hier Florian Dünne (l.) gegen Noah Eglins.

Beide Mannschaften gingen robust in die Zweikämpfe, hier Florian Dünne (l.) gegen Noah Eglins. Foto: Alex Piccin

Mit dem Pausenpfiff gelang Vreden das 2:0. Ein weiter Ball von Torwart Tom Breuers rutschte durch, Baumann traf bei seinem Rettungsversuch zwar Robers regelwidrig, doch die Kugel landete bei Benedikt Wesseler, der die Vorteilsregel nutzte und sie ins leere Tor einschob (45.).

Weder flach, noch mit langen Bällen fand Epe einen Weg durch die gut verteidigende Hintermannschaft der SpVgg. Zwei Offensiv-Aktionen blieben in Erinnerung, jeweils vorbereitet durch ein Kurzpassspiel und von Timo Schönherr von rechts quergelegt. Doch beide Male jagte Philipp Hörst das Rund über das Ziel hinaus (71., 82.).

FC Epe : Baumann – Hüsing, Redegeld, Voss – Schönherr, Hippers (73. Buß), Beverborg, Wobbe – Deiters (67. Olthuis), Eglins (46. Frieling) – Hörst.

Tore: 0:1 Robers (28.), 0:2 Wesseler (45.).

Zuschauer: 240.

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Vredens Wilkes (79., Foulspiel).

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